Der Markt für die Vermittlung von Putzkräften boomt in diesen Tagen, im #Internet. Die bekanntesten Firmen aus der Werbung sind aktuell wohl Helpling und BOOK A TIGER. Die Firma Helpling ist deutschlandweit schon länger als der Konkurrent BOOK A TIGER auf dem Markt und somit Marktführer, was die Online-Vermittlung von Reinigungskräften angeht. 

Wie bucht man eine Reinigungskraft online?

Als Kunde bzw. als Neukunde besucht man die jeweilige Webseite der Firmen. Anschließend wählt man die gewünschte Stundenanzahl für die Raumreinigung aus. Alternativ gibt man einfach an, wieviele Zimmer gereinigt werden müssen. Und schon ist die Buchung fast abgeschlossen. Je nach Wunsch kann man noch ergänzende Dienstleistungen wie die Kühlschrankreinigung oder die Backofenreinigung hinzu buchen. Hier wird meist pauschal eine bestimmte Zeit zu der regulären "Putzzeit", für die Raumreinigung dazu gerechnet.

Im Schnitt zahlt man für 1 Stunde Raumreinigung als Neukunde etwa 14,90 Euro/Std. Bei der Firma Helpling kann der Kunde auch noch bis 24 Stunden vor dem Arbeitsbeginn kostenlos stornieren. 

Wie viel verdient eine Putzkraft bei den Internetfirmen?

Als Putzkraft ist man bei den Firmen Helpling bzw. BOOK A TIGER nicht angestellt und somit fehlt auch die Sozialversicherung. Diese Tatsache wird teilweise etwas irreführend auf den Internetseiten der Unternehmen wiedergegeben. Dort steht oft "legal und versichert". Mit "versichert" ist aber die Versicherung gemeint, die eventuelle Schäden (die beim Putzen entstehen können) beim Kunden abdeckt. Ohne Sozialversicherung gehört die Putzkraft leider zu den Verlierern. Denn, vom so genannten "Endlohn", bleibt letztendlich wenig übrig. 

Der Kunde zahlt für eine Stunde Raumreinigung 12,90 Euro bzw. 14,90 Euro. Von diesem Stundenlohn wird eine Provision fällig, die von den "Vermittlungs-Firmen" einbehalten wird. Am Ende verdient die selbständige Reinigungskraft dann einen Stundenlohn, der 10,00 Euro nicht weit übersteigt. 

Lohnt es sich, als selbständige Reinigungskraft tätig zu werden?

Jeder muss selbst wissen, ob der hier genannte Stundenlohn ausreichend ist. Im Vergleich zur Arbeit (teilweise völlig verdreckte Wohnungen und schwere Arbeit), ist es wohl schlecht bezahlt. Den goldenen Finger verdienen wohl nur die Firmen, die diese Dienstleistung im Internet anbieten.