Jedes Jahr wird am 15. März auf die Rechte der VerbraucherInnen dieser Welt aufmerksam gemacht. Organisiert wird dieser Aktionstag von der internationalen Verbraucherorganisation "Consumers International" (CI). Diese hat weltweit Mitglieder, unter anderem auch die Stiftung Warentest in Deutschland. Das Ziel des Weltverbrauchertages (englisch: World Consumer Rights Day, kurz: WCRD) ist es, der Öffentlichkeit Verbraucherbelange vor Augen zu führen.

Es ist ein Tag, der jeden Menschen betrifft. Jeder Mensch ist ein Verbraucher und konsumiert auf die eine oder andere Art und Weise, seien es Luxusgüter oder Grundversorgungsmittel. Daher sollte dieser Tag im Interesse aller liegen.

Weltverbrauchertag: Entstehung und Ursprung

Der Weltverbrauchertag geht zurück auf den US- Präsidenten John F. Kennedy. Er hatte am 15. März 1962 vor dem amerikanischen Kongress erstmals als Weltpolitiker grundlegende Rechte für VerbraucherInnen formuliert. Dazu gehört: Das Recht auf Sicherheit, das Recht auf Information, das Recht auf Wahlfreiheit sowie das Recht darauf, Gehör zu finden. Seit 1983 nutzen nun Verbraucherorganisationen diese jährliche Gelegenheit, um weltweit auf Rechte von Verbrauchern und die vielschichtigen Aspekte des Verbraucherschutzes aufmerksam zu machen.

Weltverbrauchertag: Zentrales Motto

Dieses Jahr steht der Weltverbrauchertag unter dem weltweiten Motto "Consumers Rights to Healthy Food". Angestrebt wird von CI ein globales Abkommen der WHO, um die Rechte der KonsumentInnen in Bezug auf gesunde Ernährung zu unterstützen.

Vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss wird zudem jedes Jahr der Europäische Verbrauchertag organisiert. Dieser findet auch 2015 am 15. März statt und konzentriert sich auf neue Trends im Bereich des Konsums.

Weltverbrauchertag: Aktionen

Laut "Consumers International" werden sich dieses Jahr ihre Aktivitäten auf ein internationales Abkommen zum Schutz und zur Förderung gesunder Ernährung konzentrieren. Im November 2014 wurde daher ein offener Brief an die WHO (World Health Organization) und FAO (Food and Agriculture Organization, Organisation der UNO) geschickt. Laut Informationen der "Consumers International" hat dieser Brief bereits die öffentliche Unterstützung von 330 internationalen GesundheitsexpertInnen erlangt.

Auch in Deutschland finden VerbraucherInnen bei den unterschiedlichen Verbraucherverbänden Informationen und Tipps, um ihre Rechte zu stärken und sich umfassend informieren zu können. So liegt in einigen dieser Verbände der Schwerpunkt auf dem Motto: Verbraucher informieren. Verbraucher stärken.