Der diesjährige Tag der Arbeit steht unter dem Motto: "Die Arbeit der Zukunft gestalten wir". In diesem Jahr feiert der besondere Tag sein 125-jähriges Jubiliäum. Traditionell gehen an diesem Tag viele Menschen auf die Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Miserable Chefs, schlechte Arbeitszeiten und prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind meist Grund genug, Politikern und Wirtschaftsbossen die Missstände an diesem Tag durch Demonstrationen aufzuzeigen. Zentrales Thema ist jedoch meist das liebe Geld. In vielen Berufen arbeiten Beschäftigte auf Niedriglohn-Niveau. Doch wer sind eigentlich unsere Top-Verdiener in Deutschland? Und von welchem Beruf lässt es sich nur schwer leben? Die Tops und Flops der Jobs in Deutschland haben wir anlässlich des Tags der Arbeit zusammengetragen. 

Top-Verdiener Ärzte: Das Medizinstudium gilt als eine der schwersten Disziplinen an deutschen Universitäten. Doch die harte Schufterei zahlt sich für die Absolventen und angehenden Mediziner aus. Ärzte verdienen in Deutschland nach wie vor am meisten. Berufserfahrene Ärzte erreichen durchschnittlich ein Jahresgehalt von 77.951 Euro brutto jährlich. Die Gewinner dieser Berufsgruppe: Zahnärzte.

Top-Verdiener Anwälte: Das Studium der Rechtswissenschaften hat es in sich. Viele Studierende scheitern spätestens am Staatsexamen. Die Elite darf sich anschließend Volljurist nennen und jährlich eine stolze Summe mit nach Hause tragen. Sie verdienen durchschnittlich zwar 13.000 Euro weniger als Ärzte, doch können sich über ein Jahresgehalt von 65.041 Euro eigentlich nicht beschweren.

Top-Verdiener Informatiker: Unser Alltag und unser Arbeitsleben wird zunehmend von Computertechnik beherrscht. Die Nachfrage nach Informatikern ist deutlich höher als das Angebot am Arbeitsmarkt. Noch immer herrscht in diesem Bereich Fachkräftemangel. Daher werden IT-Spezialisten gut entlohnt. Auf dem 3. Platz des Rankings können sie sich über 59.079 Euro brutto jährlich freuen.

Berufs-Flop Pflege: Auch wenn Pflegekräfte eine der wertvollsten Aufgaben in unserer Gesellschaft wahrnehmen, wird ihr Engagement nur unzureichend honoriert. Der Pflegeberuf bildet das Schlusslicht der Jobs in Deutschland: Mit mehrjähriger Berufserfahrung und trotz schlechter Arbeitszeiten kommen Pfleger auf maximal durchschnittlich 33.345 Euro jährlich.

Bildquelle: Stepper123 / Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons. #Finanzen #Arbeitsamt