Seit langem ist bekannt, dass #ISIS christliche und jüdische Frauen und Mädchen verschleppen, um sie als Sexsklavinnen zu halten. Unlängst gab es ein Video des AlaanTV, in dem ISIS-Kämpfer ihre "Bestellungen" aufgaben. Die Kämpfer freuten sich auf den bevorstehenden Sklavenmarkt. Sie gaben detailliert ihre Bestellungen auf.

 

134 Euro für eine neunjährige Sexsklavin

 

Wie eine Ware wurden die Frauen gehandelt. Je nach "Zustand" wurden zwischen 33 und 134 € für eine Frau bezahlt. Wobei jüdische und christliche Mädchen im Alter von 9-13 Jahren am meisten Wert waren. Die Kämpfer waren sich einig, blaue Augen und gute Zähne sollten ihre Sexsklavinnen haben. 

Laut Amnesty International sollen Tausende Frauen in Sexgefangenschaft sein. Allein im Nord-Irak wurden 2500 jüdische Frauen entführt. Nicht selten sterben die jungen Mädchen und Frauen durch die täglichen Vergewaltigungen.

 

Steve Maman, ein jüdischer Geschäftsmann, der in Kanada lebt, hat nun eine Vereinigung gegründet: "Liberation of Christian and Yazidi Children of Iraq". Er hat sich vorgenommen, jüdische, ezidische und christliche Sexsklavinnen aus der ISIS Gefangenschaft frei zu kaufen. Maman bittet auf verschiedenen Spendenportalen um Spenden für seine Vereinigung. Innerhalb von 28 Tagen sind bereits über 110.000 Dollar zusammen gekommen.

 

128 Mädchen und Frauen frei gekauft

Der Geschäftsmann gibt an, dass er bereits 128 Sklaven im Alter zwischen sieben und 40 Jahren, frei kaufen konnte.

Doch wie bekommt Steve Maman Kontakt zu ISIS?

Durch seine Geschäfte mit wertvollen Autos, hat er immer wieder im Nahen Osten zu tun. Dadurch kennt er Menschen, die über ein großes Netzwerk verfügen. Diese habe er gebeten, Kontakt zu ISIS-Kämpfer auf zu nehmen und zu fragen, ob diese ihre Sexsklaven verkaufen würden.

Maman bietet für eine Sklavin um die 2000 Dollar an.

Ein gutes Geschäft für die ISIS-Kämpfer, welche nur um die 100 € bezahlt hatten.

 

Die Sklaven-Übergabe

Die Mittelsmänner verabreden sich an einem Ort, außerhalb der Stadt, dort findet dann die Übergabe der Frauen und Mädchen gegen Geld statt. Schmuggler bringen diese dann zu einem Vorortbüro, wo sie registriertt werden. Von dort aus werden die Mädchen und Frauen zu ihren Familien gebracht und übergeben.

 

Kritik an Steve Maman 

Maman selbst, sieht sich als Retter und vergleicht sich mit Schindler, der Juden von den Nazis abkaufte. Die Befreiung der Frauen und Mädchen sei kein Problem, so der 42 Jährige. Das größte Problem sei, dass Geld für den Freikauf und die Schmuggler zusammen zu bekommen.

Kritiker sind strikt gegen die Verfahrensweise von Maman, denn ohne Sexgespielin werden die Kämpfer sicher nicht leben und "Nachschub" ordern.

 

Fotos: AlaanTV und Liberation of Christian and Yazidi Children of Iraq

 

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