"Haben Sie schon #Sky?" Diese Frage lässt wohl erahnen: Da will uns wieder jemand etwas andrehen. Wir schlenderten durch Einkaufszentren in Berlin, Hamburg und einem Elektromarkt in Ingolstadt (Bayern). Da lauern sie, die Sky-Verkäufer. Doch sie sind nicht einfach nur verzweifelte Seelen, die heute noch drei Abschlüsse machen müssen. Im Gegenteil. Und genau das irritiert!

Der blanke Horror

Denn der Autor hat es gewagt, sich in ein Gespräch verwickeln zu lassen und mit allen Registern der Verkaufstechniken gerechnet. Doch die Berater fingen damit an, einem überhaupt Sky erstmal zu erklären. Was man da sehen kann - eben nicht nur Bundesliga. Und dieses "on Demand" erst. Der Verkäufer in Berlin überforderte mich nicht mit Technik, sondern wirft die Kiste endlich an. Er fragte mich, was ich gerne sehe. "Filme und Serien, Horror." Der Berater zeigt mir den Katalog der Horrorfilme auf "Sky on Demand" und die Vorschau für Sky Cinema - Neuauflage "Poltergeist" kommt am ersten Aprilwochenende. Dann will er die Serien wissen. "Schaue grad 'House of Cards' auf Netflix." Der Berater erklärte, dass Sky die exklusiven Rechte für die Erstverwertung der Netflix-Serie hat. Stimmt. 

Kein Drängen zum Abonnement

In Hamburg war die Antwort nach den Ausstrahlungssrechten der mit teuersten Sky-Serie "Versailles" korrekt. Auch dort hatte man nach der Bedarfsanalyse - wie in Berlin - nicht gleich versucht, uns ein Abo anzudrehen. "Das muss ich mir durch den Kopf gehen lassen, komme morgen wieder." Der Sky-Berater fand solche Antworten okay. Die spinnen doch bei Sky. Zurück nach Berlin. Dort versuchte man nicht das Komplett-Paket im Angebot anzubieten, sondern regte mir als Horror- und Serienjunkie Entertainment (wegen den Serien) mit Cinema an. Die Frage, ob FSK18-Horrorfilme geschnitten werden, fragte man telefonisch nach. Nur indizierte Filme, so die Rückmeldung. Danke. 

Rabatte? Sky-Stände kein Basar

Wir erklärten die Absicht ein Abo abzuschließen. Ingolstadt erwähnte korrekt die Aktivierungsgebühr. "Warum gibt's die?" Man erzählte ein Märchen darüber, dass ja jemand das Abo einschalten muss. Das koste. Wir monieren die 59 Euro. Dann sollen wir bis Ostern warten (Test war im März 2016), da entfalle die Gebühr. Berlin stressten wir richtig. Ein Freund hat Sky inklusive HD für 24,95 Euro. Das wollen wir auch. Heute noch. Feilschen lassen die Mitarbeiter nicht mit sich, man wäre kein Basar. Aber man erklärte, dass man den Receiver gratis anbiete und wir gern über die Hotline besondere Angebote erfragen können.

Schnitzer bei Bundesliga-Rechte

Nun wollten wir das Fachwissen über die Bundesliga checken. Berlin lag leider daneben: Dass nur Sky immer die Bundesliga zeigen werde, ist Quark. Die Ausschreibungen der Rechte laufen bereits und sicher ist in der Zukunft da gar nichts. Hamburg war hier fitter. Dafür kannte Berlin den aktuellen Spielplan und bot an, sich auf eine Couch zu setzen und Bundesliga zu schauen. Bei Skygo waren alle Antworten auf unsere Fragen korrekt. Auch die neue Paketstruktur saß bei allen Mitarbeitern vor Ort. Dass die 2. Staffel der blutigen Hexenserie "Salem" auf TNT Serie läuft und damit schon Bestandteil im Sky Starter Paket ist, wusste Ingolstadt nicht.

Fazit:

Die Sky Verkaufsstände haben ihren Fokus auf die Beratung gelegt. Das Programmwissen sitzt überraschend gut. Berlin reagierte toll, als wir unsere Kündigung Anfang 2017 wegen Unzufriedenheit ansprachen: "Komm'se Weihnachten wieder, da kann ich Ihnen deutlich bessere Konditionen einräumen." Wir wurden nie zu einem Aboabschluss gedrängt. Die technische Beratung war selbst für Laien verständlich. Man hat Einmalkosten stets genannt, nichts verschwiegen. Der beste Stand war für uns im Berliner "Eastgate". Dort durften wir Sky und alle Dienste am ausgiebigsten selber testen. Und für die Kinder wurde derweil Disney Cinemagic eingeschaltet. Echt nett.

Foto: Marcel Adler

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