#Amazon rückt seinem Ziel, ein Rundumversorger zu werden, immer näher. Neben seinen bereits bestehenden Angeboten wie „Amazon Pantry“ – hierüber können Getränke, haltbare Nahrungsmittel und Verbrauchsprodukte schnell und in kleineren Mengen nach Hause geliefert werden oder auch „PrimeNow“. Hier werden Produkte (auch frische Nahrungsmittel) innerhalb von 1-2h geliefert. Dieses Angebot steht jedoch bisher nur in Berlin zur Verfügung. Teilweise ist dieses Angebot für Prime Kunden kostenlos. Des Weiteren sollen Restaurantbestellungen auch über PrimeNow möglich gemacht werden, hiermit nimmt Amazon Apps wie Lieferheld ins Visier.

Amazons neuer Schritt zum Supermarkt

Allerdings geht Amazon jetzt einen großen Schritt in Richtung stationärer Handel.

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Laut dem Wallstreet Journal plant der Onlinriese in den USA kassenlose Läden zu eröffnen. Der Kunde soll die Möglichkeit bekommen, bestellte Waren abzuholen aber auch einzukaufen wie in einem normalen #Supermarkt. Das Bezahlen findet über das Handy statt. Ein Kunde kommt in den Laden und scannt sein Handy, Sensoren erfassen dann, welche Produkte aus dem Regal von diesem Kunden entnommen wurden und buchen am Ausgang automatisch den Betrag vom Amazon Konto ab.

Somit hat sich langes Warten an der Kasse erledigt und durch die Möglichkeit der Vorbestellung kann man auch gleich überprüfen ob man etwas vergessen hat. Der Ablauf ist komplett automatisiert. Experten sehen dieses Modell als Gefahr für den Einzelhandel der anderen Supermarktketten.

Amazon ist nicht alleine

Gleichzeitig mit dem Aufbau der kassenlosen Läden in den USA soll in Deutschland „Amazon Fresh“ eingeführt werden.

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In den USA kann man über diesen Lieferdienst bereits viele verschiedenen frische Produkte und Gerichte für 14,99$ liefern lassen. Allerdings ist ein Prime-Abonnement für 69€ im Jahr (Studenten 34€/Jahr) notwendig.

Neben Amazon hat auch Walmart ein ähnliches Bestellsystem auf dem Markt und in Deutschland arbeitet bereits Real mit „real-drive“ an einem Liefer/Abholdienst. Kunden können ihre Waren bestellen, die Produkte werden gepackt und entweder geliefert oder man holt sie sich selbst ab.

Kommentar:

Ich finde, dass Amazon immer mehr den Markt dominiert. Der Onlinehandel wird größtenteils von Amazon übernommen und der stationäre Handel soll nun folgen. Eine Vielzahl etablierter Supermarktketten hat auf diese Veränderung zu spät reagiert und drohen jetzt den Anschluss zu verlieren. Doch letztendlich hat der Kunde die Entscheidung in der Hand.