Neues Jahr, neue Regeln. Einige der wichtigsten davon haben wir, ohne Gewähr, aufgelistet:

So sinken die Roaminggebühren für mobile Telekommunikation innerhalb der EU und ein neu gestalteter 50 Euro Schein folgt dem neuen Zwanziger. Die so genannte Beitragsbemessungsgrenze bei der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland steigt nach Angaben der Verbraucherzentralen auf 6.350 Euro/ Monat im Westen und auf 5.700 Euro/ Monat im Osten.

Alle, die ab Neujahr 2017 eine Lebensversicherung abschließen, bekommen die negativen Folgen der Euro-Politik mit voller Breitseite zu spüren. Der so genannte Garantiezins bei Lebensversicherungen sinkt markant von 1,25% auf 0,9%.

Werbung
Werbung

Diese Änderung betrifft nach Angaben der Versicherungswirtschaft auch neue Riester- und Rürup-Renten. Für Bestandskunden ändere sich nichts, was Verbraucherschützer allerdings bezweifeln. Hier scheinen sich manche Versicherungen - wie die Generali - aus ihren vertraglichen Pflichten herausmogeln zu wollen.

Ab dem 1. Januar verändert sich nach Angaben von Verbraucherzentralen auch das vom Staat geschonte Existenzminimum, was wiederum viele Menschen entlasten wird. Der Grundfreibetrag steigt für Unverheiratete demnach um 168 Euro auf 8.820 Euro. Menschen in Ehe würden sodann 17.640 Euro zustehen. Das Finanzamt zieht also erst Einkommenssteuern ab, wenn das Einkommen oberhalb des genannten Betrags liegt. Dies gilt auch für den Kinderfreibetrag, der ebenfalls erhöht werden soll, was eine gute Nachricht für steuerzahlende Eltern ist.

Werbung

Der Mindestlohn wird um 0,34 Euro auf 8,84 Euro brutto pro Stunde erhöht. Ihn erhalten alle abhängig Beschäftigten - mit Ausnahme von Langzeitarbeitslosen in den ersten sechs Monaten nach Wiederaufnahme einer Arbeit - so Agenturmeldungen.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ab 2017 auch die Honorare für digitale Arztsprechstunden via Lifestream (Bildtelefon). Ab 1. Juli des Jahres werden Onlinetermine beim Mediziner Bestandteil der Regelversorgung. So sollen vor allem in ländlichen Gebieten weite Wege vermindert und Versorgungslücken beseitigt werden.

Zum 1. Januar betreffen neue Pflegegeldregeln nach Angaben von Agenturen auch Menschen mit geistigen und psychischen Problemen. Das bedeutet, dass deutlich mehr Patienten als bislang Hilfe von der Pflegeversicherung erhalten werden. Die bisherigen "#Pflegestufen" werden durch "Pflegegrade" ersetzt. Keiner, der schon Leistungen erhält braucht Sorge haben, dass er deswegen weniger bekommt. Niemand wird schlechter gestellt, dafür viele Menschen besser, melden Verbraucherzentralen und das zuständige Ministerium. #Neuerungen 2017 #Neue Gesetze