Kaufen, wenn alle kaufen

Diese Strategie kann gut gehen, wenn der Aufwärtstrend noch eine Weile anhält. Allerdings sollte man bedenken, dass man symbolisch gesprochen der Herde an Anlegern nur noch nachrennt und auf den bereits fahrenden Zug aufspringt. Wie lange hält die Euphorie noch an? Nicht immer alles kaufen, was andere begeistert bereits tun.

Börse bedeutet Emotionen

Stets ist zu bedenken, dass die Kurse an der #börse bei weitem nicht nur durch die tatsächlichen Fakten beeinflusst werden, sondern auch nur die Emotionen. Schließlich sind es letztendlich immer noch wir Menschen, die kaufen und verkaufen, und damit die Kurse beeinflussen.

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Der Computer errechnet lediglich diesen Kurs.

Verluste aussitzen

Ein sehr berühmtes Paradigma. Sobald der Börsianer sich mit einem Wertpapier in der Verlustzone besitzt, harrt er so lange aus, bis sich das Papier zumindest wieder auf Null erholt hat und man ohne Verluste aussteigen kann. Verluste erträgt man als Mensch überhaupt nicht gerne. Es hat allerdings manchmal überhaupt keinen Sinn abzuwarten. Wenn das Unternehmen an sich sich für längere Zeit in einer Krise oder fundamentalen Schwächelage befindet und keine Besserung in Sicht ist, dann wäre es ernst zu überlegen zu verkaufen und das Geld woanders zu reinvestieren.

Gewinne sofort mitnehmen

Im Gegensatz zu den Verlusten, die wir aussitzen, ist es bei Gewinnen so, dass wir sie sofort einsacken wollen, denn was wir haben, haben wir, oder? Dabei kann es jedoch passieren, dass wir zu einem Zeitpunkt verkaufen und aussteigen, wo gerade der Trend nach oben erst beginnt.

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Wir springen also vom Zug ab, der noch gar nicht richtig in Fahrt gekommen ist.

Mangelnde Diversifikation

Wer sein Vermögen auf sehr wenige oder gar nur einen Titel setzt, geht ein wesentlich höheres Risiko ein. Es reicht schon der extreme Kurssturz aus von diesem einen Titel und wir sehen, wie unser Vermögen rasch schwindet. Genau das ist während der Finanzkrise 2008/2009 passiert. Viele Anleger haben teilweise ihre gesamten Ersparnisse nur auf ein Pferd gesetzt und erlebten anschließend ein böses Erwachen, als die Kurse in den Keller rauschten.

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