Die Reisebank, die man in Deutschland u.a. in jedem grösseren Bahnhof und häufig auch in Flughäfen findet, hat die im Jahr 2016 insgesamt verkaufte Menge #Gold bekannt gegeben. Die Reisebank hat in 2016 insgesamt 31 Tonnen Gold verkauft, das sind 1000 Kilogramm mehr als im Jahr zuvor (2015). Die Reisebank, die zur DZ Bank - Gruppe gehört, teilt mit, dass ein Großteil des verkauften Goldes sich auf die 1-Unzen-Goldmünzen Krügerrand bezieht, die das meistverkaufte Produkte darstellen. An zweiter Stelle der Verkaufshitparade bei der Reisebank steht der 100-Gramm-Goldbarren, den Anleger ebenfalls bevorzugen.

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Gold kaufen aus Angst und Alternativlosigkeit

Der Leiter des Goldhandels der Reisebank, Wilms, führt die Goldkäufe der Kunden darauf zurück, dass viele Geldanleger wegen der zahlreichen Krisenherde auf der Welt eine Art Absicherung für ihr Depot suchten und zudem angesichts der Niedrigzinspolitik der EZB ein Mangel an Anlagealternativen empfunden werde..

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Reisebank verkauft Gold über zahlreiche Kanäle

Die Reisebank verkauft das Gold nicht nur über die eigenen Schalter an Bahnhöfen und Flughäfen, sondern auch über Onlineshop und Partnerbanken sowie institutionelle Abnehmer. Über diese zahlreichen Kanäle kommt man dann insgesamt auf die stattliche Summe von 31 Tonnen verkauften Goldes. Da das World Gold Council - eine Goldproduzentenvereinigung mit Sitz in London - den deutschen Markt auf rund 105 Tonnen Goldabsatz einschätzt, sieht man sich als einen der Marktführer in Deutschland was den Absatz von physischem Gold anbelangt.

Krügerrand und Maple Leaf die meistgefragten Goldmünzen

Neben dem Krügerrand als meistverkaufte Goldmünze verkauft die Reisebank auch zahlreiche Maple Leaf Münzen aus Gold, - die klassische Anlagemünze aus Kanada, die das kanadische Traditionssymbol des Ahornblattes (Maple Leaf) trägt.

Goldpreisentwicklung in Euro ausschlaggebend

Die Reisebank weist durch ihren Chefgoldhändler darauf hin, dass für den Kunden aus dem Euroraum, also auch den deutschen Kunden die Goldpreisentwicklung in Euro entscheidend sei und nicht die in US-Dollar, die vielerorts Beachtung findet.

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Da Kunden in Euro kaufen und ggf. bei einem späteren Wiederverkauf auch Euro erhalten, ist es entscheidend, wie sich Gold in Euro entwickelt. Im Jahr 2016 habe sich der Goldpreis in Euro um mehr als 9% nach oben bewegt. In US-Dollar nur um rund 6%.

(Bildquelle: ots/Reisebank)