Anfang April wird die häufigste Banknote ihre Facette ändern. Im folgendem Monat kommt nach dem Fünfer, Zehner und Zwanziger auch ein neuer Fünfziger in den Umlauf.

Der Werdegang ist wirklich beachtlich: Die Gemeinschaftswährung startete im Januar 2002, wo sich der „Fuffi“ erst einmal bewähren musste und war damit hinter den kleineren Geldscheinen nur der vierthäufigste seiner Art.

Nun erhält der Anführer der Geldscheine eine neue Schauseite - anderseits nicht ganz. Das Motiv hat sich eigentlich nicht verändert, wie zuvor schon bei den neuen Banknoten. Will heißen: Es wurde nur angeglichen, damit auch auf den Fünfziger die neuen Sicherheitsmerkmale abgestimmt sind.

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5er, 10er und 20er wurden in den vergangenen Jahren schon renoviert. Der Wert dieser Scheine ist jeweils als glänzende „Smaragd - Ziffer“ aufgedruckt, die ihre Farbe leicht ändert, wenn man den Schein etwas neigt. Das Wasserzeichen zeigt ein Abbild der griechischen Mythenfigur Europa, der Namensgeberin der neuen Banknoten - Serie : „Europa - Serie“.

Die verbesserten Sicherheitsmerkmale auf den Fünfer, Zehner und Zwanziger-Scheinen sorgten dafür, dass die Banknoten plagiat sicherer werden und „Blüten“ leichter zu erkennen sind. Die Bundesbank prophezeit, dass dadurch auch die zukünftig erneuerten Banknoten zurück gedrängt werden könnten. Ferner hat die Bundesbank 2016 in #Deutschland rund 80.000 falsche Euro-Banknoten ausmanöviert.

Neuer Hunderter kommt 2019

Die Produktion läuft auf Hochtouren.

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Höchstwahrscheinlich Anfang 2019 sollen dann die neuen 100- und 200-Euro Scheine die Runde machen. Hunderter und Zweihunderter-Banknoten kommen beide zeitgleich, da es vom Zweihundert-Euro-Schein nicht sehr viele gibt.

Nach bisheriger Praxis wird es nicht lange dauern, bis es die renovierten Fünfziger in die Geldbörsen der Bürger geschafft haben, lautet es von der Bundesbank. Damals vergingen zwei bis drei Monate, bis in Deutschland die ersten neuen Banknoten in den Umlauf kamen. #Finanzen #Internet