So lange wie sie, hat kaum ein Moderator durch ein Politmagazin geführt. Maria Gresz ist vielen Zuschauern als Journalistin von #SPIEGEL TV Magazin bekannt. Jeden Sonntag nach dem #RTL-Spielfilm sendet das unabhängige Magazin. Denn auch wenn das Logo von RTL oben prangt ist die Sendung ein sogenannter Drittanbieter. Maria Gresz und ihr Team dürfen nach dem Gesetz in einem Sendefenster bei RTL senden; sind aber redaktionell völlig unabhängig von RTL.

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Mit dieser Drittanbieter-Regelung will der Gesetzgeber sicherstellen, dass private Medienkonzerne in ihren Vollprogrammen eine Meinungsvielfalt beibehalten. So sind auch stern tv oder einzelne Reportagen in Sat.1 unabhängig.

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Nachrichtenfrau auf VOX

Zurück zu Frau Gresz. Die 50-Jährige ist bereits seit Ende der 80er Jahre für das Magazin tätig. Dort fing sie als junge 20-Jährige an. Maria war damals schon ein Hingucker, wechselte sich regelmäßig mit Stefan Aust ab und stand vor der Kamera. Sie spricht auch Beiträge ein und moderierte bei Vox die Nachrichten, die damals der Spiegel-Konzern produzierte. Seit 30 Jahren nun steht Gresz Spiegel TV Magazin vor und wird neben der Funktion als Ressortleiterin jetzt in die Chefredaktion aufsteigen. Das ist insofern eine Meldung wert, weil eine der bekanntesten Politmoderatoren erst nach drei Jahrzehnten ganz nach oben befördert wird.

Maria Gresz steigt zum 1. April auf

Gresz hat es sich verdient. Denn wie niemand anders hat sie das Magazin geprägt. Das sieht auch der Chefredakteur Steffen Haug so. Als Autorin habe sie in verschiedenen leitenden Funktionen die Entwicklung von Spiegel TV beeinflusst, so Haug.

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Maria Gresz kam 1988 zum Spiegel. Sie ist privat mit einem NDR Redakteur verheiratet und lebt mit ihm und den zwei Söhnen in Hamburg. 2009 moderierte sie eine Talkrunde mit der Bundeskanzlerin bei RTL. Im Dezember 2011 hatte Gresz die Ressortleitung von Spiegel TV Magazin übernommen und verantwortet zusätzlich seit 2014 die "Spiegel TV Reportage". Ab 1. April steigt sie in die Geschäftsführung auf. #Fernsehen