231 Tausend Millionen Euro, das entspricht gerade mal dem Bruttosozialprodukt von Finnland und Luxemburg zusammen. Die verschiedenen Formen der #bankenrettung zwischen 2008 bis 2014 erreichten 1,5 Billionen Euro, so die statistische Annahme der europäischen Generaldirektion des Wettbewerbes. Aber selbst dann blieb es nicht dabei, denn es gab versteckte Kosten wie Kommissionen und Honorare in großer Höhe für Finanzspezialisten, um Regierungen und Banken zu beraten.

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Diese vier großen Wirtschaftsprüfer funktionierten jedoch wie ein Oligopol, die in Zusammenarbeit mit kleineren Beratungsunternehmen die wichtigsten Rettungspläne schmiedeten.

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Man beschloss aber im Nachhinein, dass selbst falsche Beratungen nicht getadelt wurden. Im Gegenteil, obwohl Regierungen hier derbe Verluste erlitten, wurden die gleichen auch noch belohnt mit neuen Verträgen, trotz vieler Fehler in ihren Beratungsarbeiten.

Es gibt Unternehmen, die verdienen Millionen auf Kosten der „Stresstests“, die von der #EZB durchgeführt werden, um eine Bankenrettung zu vermeiden.

Im Gegensatz zu den großen Wirtschaftsprüfern, gibt es noch andere Unternehmen, die kräftig bei ihrer Beratung bei den betroffenen Banken mitverdienen. Obwohl die Zugänglichkeit, um Einblick zu bekommen, welche Summe diese erhalten haben schwierig ist, ergab eine journalistische Untersuchung ab 2013, wie und unter welchen Bedingungen die Troika diese Unternehmen einstellte. Für dessen Beratungsarbeiten, die nur Schaden an den Steuerzahler verursachten, gewannen dieselben gleich Millionen..

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Insbesondere an von der EZB durchgeführten Stresstests verdienen solche Beratungsunternehmen deutlich mit. Als Beispiel wurde eine Bank in Irland im Jahre 2006 als „beste Bank der Welt“ von einen solchen Berater gekürt. Jedoch wurde die gleiche Bank drei Jahre später verstaatlicht wegen Insolvenz. Das Beratungsunternehmen selbst bekommt jetzt immer noch für seine „Leistungen“ 14 Millionen Euro von der EZB ausgezahlt.

Alleine im Jahr 2014 bezahlten Banken und Regierungen an die 500 Millionen Euro, eben für solche Stresstest-Beratungen. Die Tatsache, dass die Bankvereinigung die Macht der EZB nur weiter stärkt, dürfte somit Grund weiterer Besorgnis sein, denn die EZB ist weit weg von jeglicher Kontrolle demokratischer Institutionen, sprich dem Volk.

Die Ausgabe der berühmten „Drehtüren“ zwischen privaten Finanzierungen und politischen Entscheidungspositionen in den europäischen Institutionen, ist ein weiterer Risikofaktor. Warum werden schließlich Unternehmen belohnt, die im ihren Verlauf so viele Fehler aufweisen und gleichzeitig Hunderttausende Millionen der öffentliche Kassen kosten? #EU