Alleine der Wasserbedarf einer Goldmine ist enorm. Eine Mine kann 150 Tausend Liter Wasser pro Stunde benötigen, genug um eine Familie 20 Jahre zu versorgen.

Als Beispiel hat der Goldabbau in Brasilien eine Tradition, die bis ins 18. Jahrhundert reicht. Leider erfolgt diese Arbeit oft unabhängig und illegal, die Folgen dieser Ausbeutung der Bodenschätze sind aber für die Umwelt und für die eigene Gesundheit der Goldgräber katastrophal.

Das #Gold wird im Untergrund oder aus dem Flussufer entfernt. Um jedoch die Arbeitskosten zu reduzieren, werden die billigsten Methoden angewandt, ohne Rücksicht auf bleibende Umwelt- und Gesundheitsschäden.

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Viele dieser Goldgräber bekommen nämlich Atemwegserkrankungen und neurologische Vergiftungen durch die täglich eingesetzten Chemikalien, und sind allen Arten von Wetter- und Umweltbedingungen ausgesetzt. Die Umweltschäden entstehen durch die Abweichung der Flüsse mit Hilfe der hydraulischen Strahlen, außerdem werden die Gewässer mit Schwermetallen wie #Quecksilber belastet.

Der Goldabbau bringt große, irreparable Schäden für die Natur mit sich

Sämtliche Landschaften werden durch den Goldabbau komplett geändert, zum großen Nachteil der Vegetation und existierenden Flora. Viele Tiere sind gezwungen zu flüchten wegen des entstehenden Nahrungsmangels. Die wenigen, die verbleiben, sterben wegen der Kontamination durch die Schwermetalle. Die ganzen Ökosysteme sind so stark irreparabel geschädigt, dass es Dekaden braucht für ihre Erholung.

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Leider ist die Verwendung von Quecksilber sehr stark verbreitet. Es hat die Funktion eine Legierung zu bilden, um die Goldidentifikation zu erleichtern. Oft wird es in Brasilien einfach mit bloßen Händen ohne irgendeinen Schutz angewandt. Die gewonnene Legierung erstarrt und wird anschließend verbrannt, um den Quecksilber wieder freizusetzen.

Dabei werden die giftigen Dämpfe in die Atmosphäre freigelassen

Diese Prozedur dient auch dazu, einen sauberen Zustand des Edelmetalls zu bekommen und kann dann somit nach Wunsche der Goldschmiede und Designer besser verarbeitet werden.

Die Vereinten Nationen (UN) haben eine Studie vorgelegt, die zeigt wie in Südamerika, Afrika und Asien die Quecksilber Kontamination wegen des Goldabbaus gestiegen ist. Der beste Weg diesen Übel zu minimieren, könnte nur durch eine bessere Kontrolle der Aktivitäten geschehen, insbesondere bei der manuellen Extraktion.

Jedoch braucht man wirklich so viel Gold auf dieser Welt? Denn der wahre Goldpreis mit all seinen verursachten Schäden kann viel höher sein als er präsentiert wird.