LWL-Messe der Integrationsunternehmen in Münster, über 100 Aussteller rund um Arbeit, Qualität, Inklusion - Kreativpreis für Bochumer Schule.

Münster (lwl). Zum vierten Mal bot der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Arbeitssuchenden mit und ohne Behinderung, Experten, potenziellen Gründern und interessierten Bürgern auf der LWL-Messe der Integrationsunternehmen in Münster, am Mittwoch (1.3.) ein breites Angebot. Auf der Messe stellten über 100 Aussteller - darunter viele Integrationsbetriebe - ihre Arbeit vor.

Die Firmen zeigten, was sie können, Fördermittelgeber und Beratungseinrichtungen berichteten von ihren Leistungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

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"Unsere Messe ist Forum und Marktplatz", sagt LWL-Direktor Matthias Löb, der gemeinsam mit Elisabeth Veldhues, Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in NRW, und Monika Zimmermann, Vertreterin der Aussteller und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen, die Messe eröffnete.

In der Halle Münsterland stellten sich die Firmen auch mit Hilfe Ihrer Flyer und Broschüren vor. Diese konnte ich für die Kolleginnen und Kollegen der Behindertenwerkstatt mitnehmen und somit ausführlich über neue und aktuelle Entwicklungen informieren. Die Integrationsfirmen bieten Menschen mit Behinderungen die große Chancre aus einer Behinderungswerkstatt heraus einen Arbeitsplatz auf dem 1. Arbeitsmarkt in der freien und sozialen Marktwirtschaft zu finden.

Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen, die mit mir in einer Werkstatt für Behinderte Menschen arbeiten, haben eine abgeschlossene Lehre und waren schon einmal auf dem 1.

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sozialen und freien Arbeitsmarkt tätig, bevor diese, z. B. durch zu hohen Leistungs- und Zeitdruck über einen längeren Zeitraum, z. B. auch an Depressionen erkrankten. Personalmangel und dadurch bedingte Überbelastung lässt Menschen krank werden.

Somit kam ich dann vom 1. Arbeitsmarkt der freien und sozialen Marktwirtschaft in eine Behindertenwerkstatt. Wer bei einer Integrationsfirma arbeitet, wird durch eine zuständige Person der Behindertenwerkstatt betreut und kann aber auch jederzeit, bei Problemen in einer Integrationsfirma wieder am Arbeitsplatz in der Behindertenwerkstatt zurückkehren.

Lt. eines Zeitungsberichtes können sich nur weniger als 1% der Behinderten auf dem 1. Arbeitsmarkt halten. Hier muß die Politik unbedingt nachbessern!

Bericht über das 43. Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Dülmen am 08.03.2017

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung und Einstimmung durch die Lenkungsgruppe

2. Abstimmung der Tagesordnung (bisheriges Protokoll und Abstimmungen zu den heutigen Tagesordnungspunkten)

3. Berichte der Werkstatträte

4. Berichte unserer Delegierten in der LAG-WR-NRW

5. Vorstellen der Ergebnisse der Klausurtagung der LAG und Delegierten vom 19.01.2017

6. Die neue Caritas-Werkstätten-Mitwirkungsverordnung § 5 Mitwirkung und Mitbestimmung

7. Übersetzer für Leichte Sprache unterstützen den WR vom Benediktushof in Maria Veen

8. Terminänderung für das Jahrestreffen am 08. November 2017

9. Verschiedenes

10. Schlussworte

Bei der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte handelt es sich um einen Dachverband, für die WR in Behindertenwerkstätten an verschiedenen Standorten, wie z.

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B. Münster, Aachen, Köln oder auch aus dem Sauerland.

Die Leiterin der Lenkungsgruppe der LAG der WR führte anhand der o. g. Themenordnungspunkte durch das Programm.

Die Angehörigen der jeweiligen Werkstatträte berichteten von Problemen oder Konflikten in ihren Werkstätten oder auch ungelösten Fragen.

Das Bundesteilhabegesetz ist mit mehreren hundert Seiten sehr ausführlich seitens der Politik formuliert worden. Es sieht unter anderem ein persönliches Budget für Menschen mit Behinderungen vor, damit diese auch preiswerter die Dienstleistungen von anderen Unternehmen in Anspruchnehmen können.

Es soll Zug um Zug umgesetzt werden.

Die nächste Sitzung der Lenkungsgruppe der LAG der WR wird am 08. November 2017 stattfinden. #Deutschland #Facebook #Umwelt