Fortschritt ist etwas, das jedes Unternehmen anstrebt, um sich gegen die Konkurrenz auf dem Markt dauerhaft durchsetzen zu können. Zudem verliert ein Unternehmen ohne Fortschritt irgendwann an Kunden, da diese lieber auf die modernen Lösungen von anderen zurückgreifen. Fortschritt bedeutet immer, die eigenen bestehenden #Geschäftsprozesse zu optimieren. Eine Aufgabe, die ohne professionelle Hilfe und einen klar strukturierten Ansatz kaum zu bewältigen ist. Hier kommt Business Process Management ins Spiel, welches es ermöglicht Geschäftsprozesse strategisch klug zu verbessern. Worum es sich dabei handelt und weshalb es überhaupt notwendig ist, erklärt der folgende Beitrag.

Werbung
Werbung

Business Process Management

Bei Business Process Management (#BPM) handelt es sich um eine Methodik, welche die Geschäftsprozesse eines Unternehmens managt. Der Begriff Geschäftsprozess schließt dabei alle handelnden Menschen, wie Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten sowie Systeme und Funktionen mit ein. BPM schafft es diesen gesamten Prozess permanent zu überwachen, zu analysieren und zu optimieren. Ziel ist dabei vor allem Letzteres. Die Optimierung und der ständige Fortschritt sind das A und O in einem Unternehmen. Die Kernaufgaben des BPM lassen sich in fünf Schritten definieren: Modellierung, Ausführung, Überwachung, Analyse und Optimierung. Mittlerweile verwenden immer mehr Unternehmen BPM-Softwares, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren.

Auslöser für sich verändernde Geschäftsprozesse

BPM ist vor allem deswegen strategisch wichtig für ein Unternehmen, da Geschäftsprozesse niemals statisch sind.

Werbung

Sie müssen im Laufe der Zeit immer wieder an den bestehenden Markt angeglichen werden. Hierfür gibt es eine Anzahl an internen und externen Auslösern, die eine Notwendigkeit Geschäftsprozesse mithilfe von BPM-Systemen zu optimieren verdeutlichen.

Interne Auslöser

  • Compliance Anforderungen
  • Digitalisierung
  • Erhöhung der Flexibilität
  • Fehlerreduktion
  • Kostensenkung
  • Prozessverbesserung
  • Serviceverbesserung
  • Verbesserung der Durchlaufzeiten

Externe Auslöser

  • Beschleunigte technologische Entwicklung
  • Deregulierung von Märkten
  • Globalisierung und Internationalisierung
  • Preisverfall und Kostendruck
  • Reaktionen auf wirtschaftliche Krisen
  • Steigende Ansprüche der Kunden

Welchen Mehrwert bietet Business Process Management?

Der Mehrwert von BPM kann in fünf Punkte gegliedert werden. Dazu gehören Transparenz bei der Prozessoptimierung, Automatisierung von Prozessen, Zusammenarbeit zwischen Business und IT, Einhaltung und Kontrolle von Vorgaben sowie der Fortschritt bei der Digitalisierung. Welchen Mehrwert BPM mittels dieser Punkte für ein Unternehmen hat, möchten wir nachfolgend erläutern:

  • Transparenz bei der Prozessoptimierung: BPM-Systeme sorgen dafür, dass die bestehenden Geschäftsprozesse transparenter werden, da die Systeme diese erfassen und visualisieren. Durch die neu entstandene Sichtbarkeit kommen Optimierungspotenziale zum Vorschein. Dank der Transparenz dient BPM außerdem als Informationsquelle für Mitarbeiter, die die Prozesse jederzeit einsehen können.
  • Automatisierung der Prozesse: Die Automatisierung sorgt dafür, dass die Prozesse in ihrem Ablauf deutlich beschleunigt werden. Das liegt vor allem daran, dass routinemäßige und manuelle Tätigkeiten, die oft zu Fehlern führen, durch vordefinierte Regelwerke verhindert werden. So wird nicht nur der Prozess beschleunigt, sondern auch die Kosten gesenkt.
  • Zusammenarbeit zwischen Business und IT: In der Regel haben Fach- beziehungsweise Businessabteilungen einen anderen Blickwinkel auf die bestehenden Prozesse wie IT-Abteilungen. BPM-Systeme machen sich dies zunutze und stimmt die Erkenntnisse der beiden Abteilungen ab. Daraus können optimale betriebswirtschaftliche und technologische Lösungen entstehen.
  • Einhaltung und Kontrolle von Vorgaben: Gesetzliche Vorgaben und interne Richtlinien werden oftmals als Compliance-Maßstäbe bezeichnet. Damit diese Vorgaben permanent eingehalten werden, muss ein Unternehmen zunächst ein Regelwerk im BPM-System definieren. Dank eines Frühwarnsystems erkennt die Software Fehlstellungen und Regelverstöße rechtzeitig und ermöglicht so notwendige Korrekturen.
  • Fortschritt bei der Digitalisierung: Dass die Digitalisierung seit mehreren Jahren so gut wie überall im vollen Gange ist, sollte mittlerweile jeder bemerkt haben. Auch auf die Gestaltung und Ausrichtung von Geschäftsprozessen hat sie einen erheblichen Einfluss. BPM-Systeme helfen Unternehmen dabei, transparent auf mögliche Chancen aber auch Risiken von digitalisierten Prozessen zu blicken.

Business Process Management ist nicht umsonst in aller Munde.

Werbung

Immer mehr Unternehmen setzen bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse auf ein solches System, um auch weiterhin auf dem Markt konkurrenzfähig zu sein.

Weitere interessante Artikel: