Soziale Arbeit kann demnach nicht nur einer Tätigkeit eindeutig zugeordnet werden. Nach Meinung der Autorin und nach Untersuchung und Abwägung der Aufgaben und Definitionen der Tätigkeiten gibt es zwar einige Aufgabenbereiche Sozialer Arbeit, die ziemlich eindeutig zu einzelnen Tätigkeiten zu zählen sind, wie z.B. das Kochen beim Arbeiten, die Verwaltungsarbeit beim Herstellen und die Jugendräte beim Handeln. Meist sind es aber Aufgaben, die unklare Grenzfälle beschreiben.
Die Tätigkeit des Arbeitens scheint nur selten in der Sozialen Arbeit vorzufinden zu sein, generell ist die Autorin allerdings der Meinung, dass Arendts Sicht auf die Arbeit als zwar lebensnotwendiges, aber ansonsten relativ unbedeutendes Arbeitsfeld, heute problematisch ist. Der Kreislauf der Natur ist nicht mehr so harmonisch, sondern durch ökologische Katastrophen bedroht. Durch chemisch erzeugte Düngemittel nimmt die Tätigkeit des Herstellens Einzug in das Arbeiten und die 'Wegwerfgesellschaft' scheint wenig Respekt für die Tätigkeit des Arbeitens im landwirtschaftlichen Sinne zu besitzen.  Daher stellt sich der Autorin die Frage, ob Soziale Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ihren (erzieherischen) Fokus nicht mehr auf die Tätigkeit des Arbeitens richten sollte, damit  Kinder durch selbstständiges Anbauen und Ernten von Nahrungsmitteln die Tätigkeit des Arbeitens neu respektieren lernen. In anderen Bereichen der Sozialen Arbeit ist es jedoch wichtig, dass die Sichtweise des Arbeitens nicht Überhand nimmt, wie dies z.B. im Bereich der Pflege geschieht. Denn ein Produkt ohne Bestand zu schaffen, ist nicht Ziel der Sozialen Arbeit.
Bei den nicht eindeutig zuzuordnenden Grenzfällen, die vor allem bei den Tätigkeiten Herstellen und Handeln auftreten, wurde unter anderem gezeigt, dass es oft auf den jeweiligen Fokus und den Blickwinkel der Betrachtung ankommt.  
Für die Autorin ist die Tätigkeit des Handelns, wie bei Arendt, als die Wichtigste für Soziale Arbeit anzusehen. In diesem Bereich sollten die Hauptaufgaben Sozialer Arbeit stattfinden, denn nur hier können Menschen frei gemeinsam zusammenkommen und ohne Zweck oder Druck handeln. Dazu müssen aber, so die Meinung der Autorin, die heutigen gesellschaftlichen Bedingungen mitbedacht werden. Denn zum Einen sind viele Jugendliche heute meist nur durch Vermittlung von Materialien zu erreichen: Manchmal muss also über Gegenständliches mit anderen Menschen in Kontakt getreten werden (z.B. über das Playstation- oder Tischkicker-Spielen oder über Facebook), denn Menschen leben ja, wie Arendt sagt, in einer künstlichen Welt, die sie sich durch Herstellen erschaffen und in der sie sich zu Hause fühlen (vgl. 1960, S. 14). Vielleicht müssen Sozialarbeiter über diese künstliche Welt Menschen aus ihrer Welt locken (sie abholen wo sie stehen)oder sie darin aufsuchen (z.B. Onlineberatung) und sie so „behutsam“ zum Handeln führen?
Zum Zweiten gehören viele der Aufgaben, die mit Arendt dem Handeln nur schwierig unterzuordnen waren (wie z.B.  das Beraten), nach Meinung der Autorin trotzdem sehr nahe zum Handeln: Denn begleiten, unterstützen und beraten von Menschen ist eine direkte Interaktion zwischen Menschen, die ohne Vermittlung von Gegenständen stattfindet. Ob nun einer der Agierenden einen dritten Zweck hat oder nicht, ist nicht primärer Fokus dieser Aufgabe Sozialer Arbeit. Wichtig sind hier sowohl der Prozess des Begleitens und die dabei ablaufenden Veränderungen als auch das Endprodukt, das z.B. darin bestehen kann, dass der Klient besser mit seinen Alltagsproblemen umgehen kann. Damit wären Unterstützen und Begleiten eine Mischform aus Herstellen und Handeln, die es nach Arendt nicht gibt, die nach Meinung der Autorin aber wichtig und äußerst hilfreich für die Tätigkeit des Handelns ist.