Robert Monroe wurde vor allem durch seine drei Bücher „Der Mann mit den zwei Leben“, „Der zweite Körper“ und „Über die Schwelle des Irdischen hinaus“, bekannt. 1974 gründete er in Virginia das Monroe Institut, mit dem Ziel, auch anderen Menschen außerkörperliche Erfahrungen zu ermöglichen. Eine der berühmtesten Gäste des Monroe Institutes war die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Dieses Zusammentreffen gipfelte in einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich der Sterbeforschung.

Vom erfolgreichen Geschäftsmann zum Pionier der Erforschung außerkörperlicher Erfahrungen

Robert Monroe stammte aus einer Akademikerfamilie und wurde durch die Produktion von Radiosendungen wohlhabend. 1953 gründete er die Firma RAM Enterprises, mit der er 28 Sendungen im Monat produzierte. Monroe interessierte sich damals schon für den Schlafzustand, vor allem für das Lernen im Schlaf.

Erste außerkörperliche Erlebnisse versetzten Robert Monroe in Todesangst

1958 hatte Monroe sein erstes „außerkörperliches Erlebnis“, bei dem er sich selbst außerhalb seines Körpers wahrnahm. Zu Beginn hielt Monroe diese Erlebnisse für Symptome einer beginnenden Geisteskrankheit. Nach Monaten der Panik, Todesangst und unzähligen Arztbesuchen, die alle nur Monroes Gesundheit bestätigten, begann Monroe mit diesem Zustand zu experimentieren und lernte ihn zu beherrschen. Diese Erfahrungen beschreibt er in seinen drei Büchern, die mittlerweile zur Standardliteratur all derjenigen gehört, die sich für außerkörperliche Zustände interessieren.

Filmemacher widmet Robert Monroe einen Kurzfilm

Um auch anderen Menschen die Erlangung außerkörperlicher Erfahrungen zu erleichtern, entwickelte Monroe das Hemi-Sync-Verfahren, bei dem zuerst ein sehr tiefer Entspannungszustand und dann mittels verschiedener Frequenzen ein Gleichschwingen beider Gehirnhälften erreicht wird. Diese Methode wird auch heute noch im Monroe Institut praktiziert. Wie auf der Institutsseite unter „monroeinstitute.org“ zu lesen, wurde Monroe zum 100sten Geburtstag vom Filmemacher Mike George ein animierter Kurzfilm gewidmet, in dem die wichtigsten Stationen in Monroes Leben gezeigt werden.

Foto: Monroe Institut #Facebook.com