Snapchat bietet den Nutzern seit heute eine neue Funktion namens Snappables an. Neben dem feierlichen Update testet Snapchat nun auch Werbung in der App.

Mit dem Snapchat-Update können Snapchatter verschiedene Argumented-Reality-Spiele innerhalb der Snapchat-App spielen. Neben dem Versenden von lustigen Snaps kann die Langeweile nun auch mit lustigen Spielen in einer "neuen Realität" für Zwischendurch besiegt werden. Zu finden ist die neue Funktion bei den Linsen. Nachdem ein AR-Spiel ausgewählt wurde, können die Nutzer die Snappables mit Berührungen, Bewegungen und Gesichtsausdrücken steuern.

Argumented-Reality-Games sollen wöchentlich aktualisiert werden

Aktuell können interessierte und begeisterte Snapchat-Nutzer Basketball spielen, gegen Aliens gekämpft werden und sogar eine eigene Rockband gegründet werden.

Snapchat möchte dieses Feature ausbessern und versprach, dass es an neuen Spielen nicht mangeln soll: Wöchentlich sollen neue Snappables veröffentlicht werden. Snapchat möchte die Snappables noch in dieser Woche weltweit für Android-Smartphones und iPhones veröffentlichen.

Neue Funktion: Werbungen, die nicht überspringbar sind

Neben den neuen Snappables werden Nutzer die nicht ganz so tolle Funktion erhalten. Snapchat testet momentan Werbeanzeigen innerhalb der Snapchat-App. Diese werden neben den neuen Argumented-Reality-Spielen jedoch nicht ganz so viel Begeisterung auslösen.

Die Werbeanzeigen sind jedoch nicht nur normale Werbebanner, Textanzeigen oder Bilder: Es handelt sich hier um Werbung, die nicht übersprungen werden kann. So sind die User dazu gezwungen, die Werbespots anzusehen, obwohl sie das nicht möchten.

Die angeblich sechssekündigen Werbeanzeigen werden nicht im Discover-Bereich oder in den Stories der Nutzer angezeigt. Wann diese jedoch auf allen Geräten verfügbar ist, ist unbekannt.

Nicht überspringbare Werbungen waren schon auf YouTube unbeliebt

Vor wenigen Monaten konnte man diese Funktion ebenfalls auf YouTube finden. Selbst die Werbespots mit einer maximalen Länge von 10 Sekunden waren für die YouTube-Community nicht vertretbar, weshalb sie sich so später an das Communitymanagement wendeten. Mehrere Millionen Menschen beklagten sich in den letzten Jahren über diese Mini-Werbespots, die nicht überspringbar sind.

Selbst die Beschwerden der YouTube-Community wurden nach mehr als zwei Monaten bearbeitet, weshalb es fraglich ist, wann und ob die Snapchat-Community überhaupt gegen diese nicht überspringbaren Werbespots vorgeht.