Dating-Funktion bei Facebook

Viele Paare haben sich bereits über Facebook gefunden. Was als einfacher Facebook-Kontakt anfing endete schon des Öfteren vor dem Traualtar. Etwa 200 Millionen Nutzer gaben im Profil an, alleinstehend zu sein. Das brachte Facebook auf die Idee in die Partnerbörse einzusteigen. Es soll helfen langfristige Beziehungen aufzubauen und soll in erster Linie nicht den kurzfristigen Flirts dienen. Bald wird eine Dating-Funktion verfügbar sein, bei denen die Mitglieder ein separates Profil anlegen müssen.

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Dieses extra angelegte Dating-Profil soll dann nicht für die übrigen Facebook-Kontakte sichtbar sein. Potentielle Partnervorschläge soll es auch nicht geben. Wie es allerdings im Detail ablaufen wird, soll erst in den kommenden Monaten bekanntgegeben werden.

Bei dieser Ankündigung dieser neuen Funktion durch den Gründer und Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, wurde in einem Atemzug versichert, dass vor allem Wert auf den Datenschutz gelegt werden würde.

Facebook gegen Tinder?

Kurz nach der Ankündigung durch Zuckerberg, sank die Aktie der Match Group, der Mutterfirma der Flirt-App Tinder, innerhalb weniger Minuten um ein Fünftel ihres Wertes. Dabei dauert die Fertigstellung der Dating-Funktion bei Facebook noch einige Monate und ist noch längst nicht verfügbar. Wird nun eine Schlacht um diesen Markt entfacht? Facebook hätte allein schon finanziell den längeren Atem mit einer kostenlosen Dating-Funktion, um Tinder erheblichen Schaden zuzufügen. Tinder ist eine App zur Knüpfung von Kontakten, die es seit 2012 gibt. Die Freischaltung auf eine Tinder-Plus-Mitgliedschaft ist kostenpflichtig und beinhaltet Sonderfunktionen.

Die kommerzielle Zielgruppe dieser Applikation sind Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren.

Weitere Neuigkeiten

Weitere Neuigkeiten aus dem Hause Facebook sind interessante Innovationen in den sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel eine Video-Chat-Funktion, die Instagram bekommen wird. Damit haben sicherlich die wenigsten gerechnet.

Weiterhin gibt es bald für den Kurzmitteilungsdienst des Facebook Messengers einen eingebauten Übersetzer. Dies vereinfacht die internationale Kommunikation mit den weltweit vernetzten Nutzern von Facebook.

Zuckerberg gab nun auch den Verkauf der neuen VR-Brille Oculus Go bekannt. Sie kommt ohne Kabel aus und braucht weder PC noch Smartphone. Damit wird ein weiterer großer Schritt in Richtung Virtuelle Realität gemacht.