Fotos mit dem Handy

Wer heute ein Handy besitzt, nutzt dieses nicht nur zum telefonieren, sondern auch um Fotos zu schießen. Auf Schritt und Tritt werden Momente mit der Handykamera eingefangen und sofort in soziale Netzwerke hochgeladen. Gerne werden Augenblicke und schöne Momente mit anderen geteilt.

Die immer bessere werdenden Handy-Kameras ermöglichen Fotos die hohe Qualitätsansprüche erfüllen. Obwohl viele Hersteller mit der Anzahl ihrer Megapixel konkurrieren, ist die Auflösung nicht alles. Auch die Optik und vor allem das Auge des Fotografen haben sehr viel mit dem Endergebnis eines Fotos zu tun. Der Vorteil bei der Fotografie mit Smartphones ist die Spontanität und Handlichkeit.

Wenn ein interessantes Motiv gesichtet wird, kann soeben mal das Handy herausgeholt werden und ein Foto gemacht werden. Bleibt es einem doch erspart, stets mit einem Equipment modernster Kameratechnik herumzulaufen. Hier nun sechs Tipps für ein gutes Handyfoto.

1. Die Technik des eigenen Handys kennen lernen

Es soll sich auf jedem Fall mit der Technik und der Handhabung der Handykamera vertraut gemacht werden. Die einfachste Form ist es, sich Zeit zu nehmen um mit der Kamera zu experimentieren. Dabei sollte auch der manuelle Modus ausprobiert werden. Die Selbstauslöser-Funktion ist gerade für die Selfies nicht ganz uninteressant.

2. Überprüfung der Kamera

Vor jedem Foto sollte die Optik gereinigt werden. Nichts ist ärgerlicher als wenn ein gutes Foto durch eine dreckige Optik ruiniert wird.

Auch sollte sich vergewissert werden, dass das Handy aufgeladen ist und genügend Speicherplatz zur Verfügung steht.

3. Die Perspektive gestaltet das Foto interessanter

Bevor nun ein Moment als Fotografie eingefangen wird, sollte der ideale Winkel gesucht werden. Fotografieren auf Augenhöhe ist langweilig und wird von fast allen praktiziert. Es sollte also eine interessante Perspektive gefunden werden. Dabei hilft auch schon in die Hocke zu gehen oder den Arm nach oben auszustrecken.

4. Drittel-Regel

Um eine Person oder einen Gegenstand ideal ins Bild zu rücken, gibt es die goldene Drittel-Regel. Dafür kann an den Handys ein Gitter aus neun Rechtecken eingeschaltet werden. Das Hauptobjekt des Fotos wird ganz einfach an einer Linie des Drittels am Gitter ausgerichtet.

5. Hintergrund

Wenn ein Foto von Personen oder ein Selfie geschossen werden soll, so lohnt sich immer der Blick auf den Hintergrund. Der Hintergrund kann oft mehr verraten als tausend Worte. Dort sollten sich nicht all zu viele verschieden Farben oder Personen befinden, da diese nur vom Hauptthema ablenken.

Gerade bei Selfies gab es die kuriosesten Dinge, die den Hintergrund verzieren. Angefangen über dreckige Toiletten über Spiegelungen nackter Personen, die sich im Raum befinden, bis hin zu intimsten Dingen auf dem Nachttisch, gab es schon fast alles, was ungewollt auf einem Foto landete und zu peinlichen Situationen führen kann. Also immer daran denken, auf den Hintergrund zu achten!

6. Licht und Ausrichtung

Wenn eine Landschaft fotografiert wird, sollte sich der Horizont als parallele Linie zum oberen und unteren Abschluss des Fotos befinden. Am besten ist es, eine stabile Auflage für das Handy zu suchen oder es mit beiden Händen zu stabilisieren, damit es nicht verwackelt. Beachtet werden sollte auch die Stellung der Sonne, damit kein Schatten des Fotografen in die Fotografie geworfen wird. Wer die Sonne beobachtet, findet schnell ideale Zeiten für unterschiedliche Lichtverhältnisse für unterschiedliche Atmosphären.