Mirja du Mont (41) hat bereits jetzt schon ein ungewöhnliches und abwechslungsreiches Leben hinter sich. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst an der Tiermedizinischen Hochschule Hannover eine Ausbildung zur veterinärmedizinisch-technischen Assistentin und begann parallel dazu an der Hochschule Hannover ein Psychologie-Studium. Das passte nicht so richtig und Mirja wechselte an die Evangelische Hochschule Hannover für ein Studium des Sozialwesens, um dann plötzlich einen ganz großen Sprung in die Öffentlichkeit zu wagen.

2000 wurde sie als „Playmate“ vom Playboy entdeckt, heiratete Sky du Mont und startete eine Model-Karriere für die ganz großen Marken: La Roche, Tschibo, L'Oreal, Rossmann, Peugeot und Yves Saint Laurent.

Sie lief auf der New York Fashion Week und erhielt von der Zeitschrift „Maxim“ 2004 den Titel „Woman of the Year“. Sie nahm Schauspielunterricht und wurde auch dort erfolgreich. Aktuell verkauft sie bei Channel 21 ihre eigene Modekollektion.

Privatsphäre ist wichtig

Und während all dem Trubel wurde Mirja zwei Mal Mutter. 2001 kam ihre Tochter Tara Iracema Sophie zur Welt. 2006 folgte Sohn Fayn Mark Gordon. Wie ihr Familienleben so aussieht, das zeigt Mirja am Dienstag bei „6 Mütter“ auf VOX. Im Gegensatz zu Verona Pooth, die ebenfalls an dem Format teilnimmt, besteht Mirja auf Privatsphäre. Bei Verona seien die Türen beispielsweise immer offen und keines der Kinder klopfe an. Das würde es bei Mirja nicht geben. Dabei spiele es keine Rolle ob ihr Kind 16 oder 11 Jahre alt sei. Sie finde, dass jeder ein Recht auf Privatsphäre habe.

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Deshalb klopfe sie auch bei ihren Kindern an und empfinde das als selbstverständlich.

Verzweiflung über Geschirr

Mirja berichtet weiter, dass sie großen Respekt vor ihren Kindern habe, ihnen alles gönne und gerne mit ihnen befreundet sein möchte. Die Liebe zu Action und Aufregung hätten die Kinder von ihr geerbt. Jeder Freefall-Tower und jede Loopingbahn seien ihre. Auch Bungee-Jumping und Fallschirmspringen habe sie schon gewagt. Sie sei ein Kumpel-Typ, der alles mitmache. Es gebe allerdings etwas, was sie zur Verzweiflung bringe und das sei die Unordentlichkeit ihrer Sprößlinge. Wenn sie zu ihren Kindern gehe, dann kehre sie immer mit sechs Tellern, neun Gabeln, zehn Messern und 15 Gläsern zurück. Der Weg zur Spülmaschine finde sich bei ihren Kindern meist erst nach einer Woche. Egal was sie sage und sie habe nicht herausgefunden, warum das nicht funktiere. Vielleicht sei sie selbst auch nicht das beste Vorbild.

Der Todesblick

Trotzdem ist Mirja davon überzeugt, dass bei allem freundschaftlichen Verhältnis, sie das letzte Wort bei ihren Kindern habe.

Ihre Kinder hätten mal zu ihr gesagt, sie hätte den "Todesblick". Und den habe sie wirklich. Sie müsse nicht schreien, sondern nur eine Augenbraue hochziehen, dann wüssten die Kids, dass "Holland in Not" sei und ohne Widerrede gemacht werden müsse, was sie sage.

Weihnachten mit Sky

Was die Kinder betrifft, so würde sie sich mit Sky absprechen, berichtet Mirja. Weihnachten würden beide gemeinsam feiern. Aus einer großen Liebe sei eine große Freundschaft geworden. Gefeiert werden solle bei Mirja, denn Sky sei gerade mit der „Rocky Horror Picture Show“ auf Tour. Schon am ersten Feiertag müsse Sky wieder los.

Die nächste Folge von „6 Mütter“ läuft am Dienstag, 19. Dezember, 20.15 Uhr auf VOX. Neben dem Leben von Mirja du Mont wird auch das Leben von Anne Sophie Briest und ihren Kindern gezeigt. Bereits gezeigt wurden die Geschichten von Verona Pooth, Patricia Kelly und Caroline Beil.