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Die ganze Welt hat ihm bei seinem Weg zum Erwachsenwerden zugeschaut: Pietro Lombardi (25) hatte 2011 DSDS gewonnen und einen unglaublichen Hype um seine Person ausgelöst. Liebenswert, sympathisch und talentiert, so hatte er die Herzen der Menschen, und natürlich besonders von jungen Mädchen, erobert. Aus seiner etwas kindlichen und unselbstständigen Art hatte er nie einen Hehl gemacht. 2013 heiratete er dann Sarah, die er bei DSDS kennen und lieben gelernt hatte und die für ihn nicht nur Frau und Geliebte, sondern auch eine Art zweite Mutter werden sollte. Als 2015 Sohn Alessio auf die Welt kam und auch noch ernste gesundheitliche Probleme hatte, dürfte die gleichaltrige Sarah ganz schön überfordert gewesen sein.

Am Ende zerbrach die große Liebe der beiden Gesangstalente.

Pietros harter Weg zum echten Mann

In einem Interview mit der BILD erzählt Pietro wie hart es für ihn war, sein unbekümmertes und spielerisches Leben aufzugeben. Zunächst habe er acht Monate in Hotels gelebt. Doch das sei natürlich nicht der richtige Empfangsraum für seinen kleinen Sohn gewesen. Pietro sah ein, dass sein Sohn ein Kinderzimmer und eine stabile Umgebung brauchen würde. Das habe bedeutet, dass der erste Schritt eine eigene Wohnung sein müsse. Schon das Einrichten der Wohnung habe ihn überfordert.

Eigentlich habe Sarah ihm alles abgenommen, sagt Pietro. Ob Bankangelegenheiten, das Zahlen von Rechnungen, einkaufen, kochen, waschen, auch die Versorgung von Alessio. Er sei zu der Zeit eigentlich nur ein Papa zum Spielen gewesen, räumt Pietro ein.

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Die Umstellung sei hart gewesen, er habe sich Kochbücher gekauft, etliche der ersten Kochversuche seien in kleinen Katastrophen geendet. Doch inzwischen könne er das alles meistern. Nur die Waschmaschine, der Trocker und er, würden wohl keine Freunde mehr werden. Pietro kämpft immer noch mit verfärbter und eingelaufener Wäsche.

Er sei für seinen Sohn erwachsen geworden, sagt Pietro. Er habe niemals ein Vater sein wollen, der sein Kind nur alle zwei Wochen sehen dürfe. Dafür wäre er bis nach Karlsruhe gegangen, um das gerichtlich durchzusetzen. Aber Sarah habe ihm auch keinerlei Steine in den Weg gelegt. Die Voraussetzung sei jedoch das Umfeld gewesen und das habe er geschaffen.

Pietro Lombardi als Krümelpapa

Unter anderem über diese Phase in seinem Leben schreibt Pietro Lombardi in seiner Biographie, die am 5. Januar veröffentlicht wird: "Heldenpapa im Krümelchaos". Ehrlich und offen räumt Pietro darin ein, dass er ein Pascha in der Beziehung mit Sarah war. Sie habe gekocht, geputzt und gewaschen, er habe auf dem Sofa gelegen und Playstation gespielt.

Trotz allem was war, es ist faszinierend, wie wunderbar Sarah und Pietro auch heute für ihren Sohn gemeinsam da sind. Und so konnten alle drei auch gemeinsam Weihnachten erleben:

Traurig ist nur, dass die junge Sarah sich selbst bei der Veröffentlichung von so einem Foto immer noch allerschlimmste Kommentare bieten lassen muss. Zum Beispiel "billige H**e". Während Pietro vor allem begeisterte, freundliche Kommentare bekam: