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"Verdammt noch mal, verschwinde aus meinem Haus", so lautet die Übersetzung des Titels der neuen Reality-TV-Serie auf ProSieben: "Get the f*ck out of my House". Hundert Kandidaten nehmen teil, einer von ihnen wird am Ende eines äußerst stressigen Monats 100 000 Euro gewinnen. Ein guter Monatslohn, der aber bitter verdient werden muss. Bis auf einige Ausnahmen, denen nämlich wird es richtig gut gehen, doch dazu später.

"Tatort" ist ein Haus in der Eifel, das für eine Kleinfamilie ausgerichtet ist, doch genau dort ziehen die vielen Kandidaten zwischen 19 und 82 Jahren gemeinsam ein. Genau 1,16 Quadratmeter Wohnfläche pro Person gibt es, so hat es ProSieben ausgerechnet.

Für alle gibt es nur ein Bad und eine Toilette, naja, für fast alle.

Die Gartenfee aus Newtopia

Was viele Reality-TV-Fans freuen dürfte: Kate Merlan (30) aus Köln ist eine der Kandidatinnen. Sie war eine der beliebtesten Teilnehmerinnen von Newtopia. Als eine der Wenigen, hat sie in Newtopia umgesetzt, was die Zuschauer gerne sehen wollten. Sie legte einen riesigen Nutzgarten an und verwirklichte dort ihren ganz persönlichen Traum. Als die Sendung abgesetzt wurde, war Kate gerade wegen ihrem Garten zunächst untröstlich. Damit hat Kate natürlich anderen Teilnehmern einiges voraus, denn sie kennt sich aus, sowohl mit der Rund-um-die-Uhr-Beobachtung durch Kameras als auch im Zusammenleben mit vielen fremden Menschen. Ihr letzter Facebook-Eintrag zeigt sie übrigens mit Nino de Angelo:

Ein weiterer Kandidat hat ebenfalls auf dem Gelände von Newtopia eine Weile gelebt.

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Benny (36 / siehe Fotogalerie oben) aus Darmstadt gehörte zu der Gruppe um den Newtopia-Kandidaten Diego, die eine Weile die Scheune nach dem TV-Aus besetzt hielten. Er ist ein etwas schräger und schriller Mensch, der teilweise freiwillig als Obdachloser lebt und sich auch in der Obdachlosenhilfe engagiert. Zuletzt war von ihm zu hören, dass er mit seiner Frau im Wald hause.

Dem House-Boss wird es gut gehen

Zurück zu "Get the f*ck out of my House", dort sind Konflikte nicht nur wegen der drangvollen Enge vorprogrammiert, sondern auch wegen der Ungerechtigkeit. Eine der Kandidatinnen oder ein Kandidat wird als House-Boss gewählt werden und wer immer das sein wird, ihm wird es an nichts fehlen. Der House-Boss bekommt einen eigenen Bereich mit Schlafzimmer, Bad und Toilette. Er bestimmt, wer dort wohnen darf. Und auch auf die kargen Lebensmittel hat der House-Boss Zugriff, denn er allein hat Möglichkeiten zu "bunkern". In den Niederlanden gab es einen riesigen Stress, als die einige der hungernden Kandidaten das fette Lebensmittellager vom Boss entdeckten, der bis dahin so getan hatte, als würde er das gleiche Schicksal wie die anderen erleiden.

"Get the f*ck out of my House" startet am Donnerstag, 4. Januar, auf ProSieben um 20.30 Uhr.