Diesmal soll es wirklich ernst werden und seine Familie und Freunde drücken ihm alle die Daumen: #Menowin Fröhlich hat eine Langzeittherapie angetreten. Das jedenfalls teilt der Sänger am Donnerstag auf Instagram seinen Fans mit. Viele dürften über diese Nachricht jedoch erstaunt sein. Hatte Menowin eine solche Therapie nicht bereits im letzten Jahr, publikumswirksam, bei der RTL2-Doku "Echt Familie - Das sind wir!" angetreten?

Die Doku ist ein großartiger Einblick in die Verstrickung von Kindheitserfahrungen und dem späteren Leben. Es soll fürchterliche Gewalt in Menowins Kindheit geherrscht haben, ausgelöst durch einen drogensüchtigen Vater.

Die Mutter erklärt vor der Kamera, dass sie zu dieser Zeit selbst schwer heroinabhängig gewesen sei.

Verhängnis Co-Abhängigkeit

Menowin lebt, beim Beginn der Doku, mit seiner Freundin Senay und ihrem gemeinsamen Sohn bei der Schwiegermutter. Von Anfang an gibt es Konflikte, Menowin will ausziehen, Senay, die schon gewalttätige Drogenexzesse von Menowin zu spüren bekommen hat, will nicht auch noch den Schutz ihrer Mutter verlieren.

In der Serie bekommt Menowin einen Coach zur Seite gestellt, der ihm beim Drogenentzug helfen soll. Mehrfach wird Menowin gegenüber seiner Freundin bedrohlich ausfällig. In einer Szene ist sogar sein kleiner Sohn anwesend und bricht in bittere Tränen aus. Ein grauenhafter Teufelskreis. Deshalb dürften viele Fachleute auch gehofft haben, dass es bei der Trennung des Paares bleibt, doch bei Insta-Story zeigte Menowin die Versöhnung mit Senay und einen "Beweis-Kuss-Foto".

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Menowin gibt in der Doku zu, dass er gegenüber seiner Verlobten Senay gewalttätig geworden sei. Er schafft also tatsächlich für seinen geliebten, kleinen Sohn, die gleiche gewalttätige, drogengeschwängerte Atmosphäre, die ihn zu diesem Tiefpunkt seines Lebens gebracht hat. Vor den Kameras macht Menowin einen Entzug und tritt dann eine Langzeittherapie an.

Doch nach einigen Wochen meldete sich Menowin bei seinen Followern und erklärte, dass er die Langzeittherapie nun, nach Klärung der Kostenübernahme, am 2. Januar 2018 antreten werde. Dann ließ er wenig von sich hören. Von Therapieantritt keine Spur.

Menowin will ein neues Leben beginnen

Aktuell postet Menowin nun, dass er die Therapie angetreten habe: "Guten Morgen, Deutschland, heute ist endlich der Tag an dem ich meine Vergangenheit hinter mir lasse und in die Zukunft blicke. Ich trete nun meine Langzeittherapie an."

Blastingnews wünscht Menowin viel Erfolg und alles Gute. Wir wünschen allerdings auch Senay die Kraft, falls Menowin es nicht schafft, die Konsequenzen zu ziehen. Für sich selbst und vor allem für den Sohn. Dieser Teufelskreis muss unterbrochen werden. #Drogen #Klinik