Film und chillen zu zweit

Netflix and Chill“ ist gerade unter jungen Leute ein häufig gebrauchter Begriff und Synonym für ein Kennenlernen und mehr vor dem Fernseher. Herauskristallisiert hat sich der Begriff aus den sozialen Medien. Schnell fand er den Weg aus dem Internet in den alltäglichen Sprachgebrauch. In der ersten Phase des Kennenlernens muss es nicht immer das Restaurant oder das Kino sein. Ein gemeinsamer Filmabend in gemütlicher Atmosphäre auf der Couch wirkt wie ein Eisbrecher und hat seine gewissen Reize. Schon die gemeinsame Auswahl der passenden Filme bei einer Flasche Wein lässt auf den Geschmack des Partners schließen und kann sehr interessant sein.

Ob man sich gemeinsam bei einem Horrorfilm gruseln oder bei einer Komödie lachen möchte liegt je nach Vorlieben der Genre. Nur sollte der Film nicht all zu tiefgründig sein, um ihn nicht gespannt verfolgen zu müssen. Es soll auch noch Platz für gemeinsame Unterhaltungen oder gar wenn die Chemie passt, zum Kuscheln auf dem Sofa bleiben.

Hier nun die fünf interessantesten Filme für eine gemütliche Zweisamkeit:

5. Tanz der Vampire

Wer es klassisch, etwas gruselig und doch lustig mag, liegt bei „Tanz der Vampire“ richtig. Die Horrorkomödie aus dem Jahr 1967 von Roman Polanski handelt vom senilen Professor Abronius, der mit seinem Adepten Alfred in die Südkarpaten fährt, um dort den Vampirismus zu studieren und zu bekämpfen. Ideal für gemeinsame Schreck-Momente und Lacher.

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4. Grease

Gute Laune, Romantik und viel Musik bietet der Film „Grease“ aus dem Jahr 1978, der auf dem gleichnamigen Musical basiert. In den Hauptrollen spielen John Travolta und Olivia Newton-John. Die Story beginnt in Südkaliforniern 1959 als sich Danny in den Sommerferien in Sandy verliebt. Als die Ferien vorbei sind, ignoriert er Sandy, weil er sein Image in der Rock-´n´-Roll-Gang „T-Birds“ wahren möchte. Sandy, nun Mitglied der „Pink Ladies“, straft ihn mit Missachtung. Musik- und Tanz-Szenen lassen Raum, um sich zwischendurch zu unterhalten ohne etwas vom Film zu verpassen.

3. Dirty Dancing

Ein Film aus dem Jahr 1987 mit vielen sinnlichen Tanzeinlagen zu Mambo ist „Dirty Dancing“ mit Patrick Swayze und Jennifer Grey in den Hauptrollen. Die siebzehnjährige Frances Housman, genannt „Baby“, aus reichem Hause, verbringt die Ferien 1963 mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem Ferienort in den Catskill Mountains. Dort verliebt sie sich in den Tanzlehrer Johnny Castle. Doch der hat für die Mädchen aus der Oberschicht nicht viel übrig.

Irgendwann funkt es aber zwischen den beiden. Ein Film, um sich näher zu kommen.

2. Ex Machina

Wer es spannend mag wird mit „Ex Machina“ gut bedient. Der britische Film aus dem Jahr 2015 besticht durch futuristisches Gefühlskino und Action. Der Junge Programmierer Caleb erhält durch ein firmeninternes Gewinnspiel die Möglichkeit den Firmengründer Nathan in seinem Anwesen zu treffen. Dort arbeitet dieser an geheimen Forschungen über künstliche Intelligenz und bietet Caleb die Chance einer Mitarbeit an. Er lernt den weiblichen Androiden Ava kennen, die anfängt emotionale Gefühle aufzubauen. Dieser Film lässt viele philosophische Fragen offen. Ideal, um noch nach dem Spielfilm bei einem Glas Wein über diese Thematik zu diskutieren.

1. Midnight in Paris

„Midnight in Paris“ aus dem Jahr 2011 von Woody Allen ist eine romantische Filmkomödie mit Kuschelfaktor. Sie handelt von dem erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautor Gil Pender, der mit seiner Verlobten Inez ihre Eltern auf eine Geschäftsreise nach Paris begleitet. Er arbeitet an einem Roman, mit dem er sich nun auch als Literat beweisen möchte. Von seiner seiner Verlobten nicht ernst genommen, erkundet er um Mitternacht alleine Paris. Durch eine Verkettung von Zufällen beginnt er eine Zeitreise in die 1920er Jahre, wo er viele bekannte Künstler jener Zeit trifft und in das boheme Leben taucht. Dort fühlt er sich verstanden und verliebt sich neu.