Wie jeden Freitag kamen auch am 9. Februar 2018 einige neue Alben und Single-Auskopplungen auf den Markt. Fans warteten gespannt auf die neuen Projekte von bekannten Künstlern wie Bausa, Franz Ferdinand oder MGMT.

Auch das britische Indie-Rock Trio "The Wombats" veröffentlichte ein neues Album mit dem Namen "Beautiful People Will Ruin Your Life", das stilistisch sehr an das vergangene Projekt "Glitterbug" erinnert. Die in Liverpool gegründete Band präsentiert der Öffentlichkeit damit ihr insgesamt viertes Studiumalbum, das eine Laufzeit von 37 MInuten hat.

Das neue Album der Indie-Rock Gruppe

Thematisch befasst sich das Album mit Altbekanntem: Es wurde wenig neues versucht, allerdings auch dementsprechend wenig falsch gemacht.

Die elf Songs ergeben ein in sich stimmiges Gesamtprodukt, das auch nach mehrfachem Hören abwechslungsreich bleibt und vor allem langjährige Fans begeistern sollte. Wie die Hit-Singles, allen voran "Lemon to a Knife Fight", das bereits 2017 veröffentlicht wurde, vermuten lassen, ist die Musik fröhlich, melodisch und zuweilen etwas melancholisch, stets begleitet von den seltsam anmutenden Texten, die jedoch immer eine Botschaft mit sich bringen.

Aus dem Raster der anderen Songs fallen "Lethal Combination" und "I don´t know why I like you but I do" und "I Only Wear Black", wobei ersteres das wohl auffälligste Lied ist. Ein energischer Start wird von einer langsamen, wenig begleiteten, ersten Strophe gefolgt, die schließlich in einem einprägsamen Refrain mündet. Der zweite Teil dieses Refrains beinhaltet die Wombats-typischen Elemente, die dem Song den nötigen Wiedererkennungswert geben, ohne ihn in seiner Besonderheit zu schwächen.

Top Videos des Tages

"I don´t know why I like you but I do" ist der letzte Song des Albums und bewährt sich sowohl musikalisch als auch thematisch als gute Abrundung des Werks.

Besonders erscheint auch das Lied "I Only Wear Black", das sich ebenfalls durch einen außergewöhnlichen Start auszeichnet.

Bei Fans und Kritikern wurde das Album einheitlich positiv aufgenommen, kaum eine enttäuschte Stimme kommt auf, allerdings sind auch wenige euphorische Meinungen im Netz zu finden. Man könnte sagen, dass die Erwartungen erfüllt wurden, möglicherweise auch übertroffen.

Wie es mit dem Genre weitergeht, wird sich wohl erst mit dem angekündigten Arctic Monkeys - Release zeigen.

Mike Shinoda

EDEN - Vertigo