Vor einiger Zeit erschien der Trailer zum neuen Netflix-Original „Ghost Wars“. Freunde des Übernatürlichen durften sich freuen, denn wie teilweise schon der Titel offenbart, handelt die neue Thriller-Serie von der geisterhaften Heimsuchung einer ganzen Stadt. Nun ist sie da, die erste Staffel von Ghost Wars.

Worum geht es?

Mit den Worten „furchteinflößend“ und „spannend“ wirbt Netflix auf seiner Plattform für die Produktion. 13 Episoden umfasst die kürzlich auf deutsch erschienene erste Staffel. Aber worum geht es genau? Nach einem Erdbeben ändert sich alles in einer kleinen Ortschaft in Alaska. Geister suchen die Lebenden heim, dabei wird das ein oder andere Geheimnis gelüftet.

Der Außenseiter und zu seinem Leidwesen übernatürlich begabte Roman Mercer muss seine Fähigkeiten einsetzen, um die Stadt vor dem Übernatürlichen zu beschützen, dabei würde er am Liebsten einfach in die Anonymität der entfernten Großstadt verschwinden. Klingt doch einen Blick wert, oder? Eine Folge dauert zwischen 40 bis 45 Minuten. Alle Episoden sind auch als Download verfügbar.

Wer sich beim Ansehen des Trailers beziehungsweise der Serie von einer Welle Nostalgie überschwemmt gefühlt hat, der spinnt nicht. Denn die Hauptrolle spielt niemand Geringeres als Avan Jogia. Kaum wiederzuerkennen, man gebe es zu, ist der kanadische Schauspieler erstmals bekannt geworden durch seine Rolle als Beck Oliver in der Nickelodeon-Serie „Victorious“. Nicht zu bestreiten ein hübsches Kerlchen.

Taugt die Serie etwas?

Zwar ist die Idee der Geisterheimsuchung alles andere als originell, jedoch schafft es die Serie trotzdem, den Zuschauer zu unterhalten.

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Die Charaktere sind nicht revolutionär konzipiert, gängige Muster sind klar zu erkennen: Das beginnt schon bei dem Hauptcharakter – Ein missverstandener Außenseiter mit übernatürlicher Begabung, der unter anderem mit bösartigen Vorurteilen zu kämpfen hat. Und elternlos ist er dazu, was nach Klischee schreit. Auch die Spezialeffekte sind nicht gerade der Renner, dennoch hat die Serie einen gewissen Charme und weckt das Interesse der Zuschauer. Die Geschichte des pfeifenden Mannes sorgt für eine Prise Spannung hier und da, besessene Kinder sind niemals ein No-Go im Thriller/Horror-Genre und ab und zu gibt es durchaus Überraschungsmomente für das Publikum. Der Plural im Titel „Ghost Wars“ weckt zumindest den Eindruck, dass die Geschichte noch ein Weilchen weitergehen könnte. Wer auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung auf Netflix ist, der sollte dieser Serie jedenfalls eine Chance geben.