Im Grunde ist es empörend: Wir haben das Jahr 2018, damit wird das Frauenwahlrecht in diesem November stolze 100 Jahre alt, doch von Emanzipation und Gleichberechtigung scheinen wir Frauen doch immer noch so unendlich weit entfernt zu sein. Ein sehr bezeichnendes Beispiel sind die aktuellen Vorfälle um Daniela Katzenberger. Eigentlich ist die "Katze" eine Prominente, die durchaus stark polarisiert. Die einen mögen sie, die anderen nicht, dazwischen scheint es nur wenig zu geben. Und vor allem ist Daniela Katzenberger nicht auf den ersten Blick der Typ Frau, der für die Emanzipation zu stehen scheint. Gemachte Oberweite, falsche Haare, stark geschminkt, so ist die Katze berühmt und berüchtigt.

Sie selbst nennt sich gerne eine "Tussi", das ist nicht gerade eine Bezeichnung, die eine emanzipierte Frau für sich wählen würde. Doch vielleicht ist gerade Daniela Katzenberger ein gutes Beispiel dafür, dass Äußerlichkeiten täuschen können?

Selbstlose Mutter? Nein, danke!

Sowohl Danielas Fans als auch ihre Hater dürfen an Danielas Leben sehr intensiv über die sozialen Medien teilhaben. Und natürlich wird alles, was Daniela tut, ausgiebig kommentiert. Vor einigen Tagen hatte sich Daniela zwei Tage Wellness mit ihrer Tante und ihrer Cousine in einem Wellness-Hotel im Schwarzwald gegönnt. Einfach mal frei sein von den täglichen Pflichten als Mutter und die Seele baumeln lassen, das hatte Daniela geplant und umgesetzt, wie zu sehen ist:

Doch wie Friedrich Schiller es so passend ausdrückte: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

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Die schönen Bilder von der Entspannung sorgten für unangenehme Kommentare. Zunächst von Danielas Mutter Iris Klein, die sich scheinbar zurückgesetzt fühlte. Sie wünschte Daniela mit ihrer "neuen Mutter" und ihrer "neuen Schwester" alles Gute und beschwerte sich über eine Entfremdung mit Enkelin Sophia. Daniela ließ das an sich abprallen, bemerkte nur, dass sie mit 31 Jahren durchaus auch mal alleine mit Freundinnen Wellness machen könne.

Rabenmutter? Oder gutes Vorbild?

Doch es sollte noch viel heftiger kommen. Denn jetzt schossen sich Hater mal so richtig auf Daniela ein. Wie kann eine Mutter es wagen ihr Kind für zwei Tage alleine zu lassen? Unverschämt, veranwortungslos und ein Skandal oder? Dass Papa Lucas Cordalis, der sich in während der zwei Tage um seine Tochter kümmert, gerade vier Wochen in Asien zu Dreharbeiten für "Global Gladiators" war, spielt für diese Hater, die geistig definitiv noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind, keine Rolle. Stattdessen vergriffen sie sich aber ungeniert im Ton.

Daniela schreibt, was sie da lesen musste: Von "Rabenmutter" über "Sche*ß-Egoistin" bis "schlechter Mensch" sei alles dabei gewesen.

Daniela reicht es und findet sehr passende Worte: "Leute, ich fliege nicht zum Mond, mache keine Antarktis-Expedition, besteige nicht wochenlang den Mount Everest, besuche auch nicht ferne Länder um mit einer Archäologen-Gruppe Dinosauerknochen auszubuddeln...Ich habe mir einfach nur erlaubt Wellness zu machen. Sauna, Massage und etwas schwimmen war ich auch...Und wisst ihr was ? Es war schön und ich würde es immer wieder machen."

Und damit ist Daniela nicht nur ein gutes Beispiel für ihre kleine Tochter, sondern für viele Frauen, die sie für diesen Post gerade im Netz so richtig feiern:

"Wenn Männer mit ihren Kumpels einen drauf machen kräht kein Hahn danach, nur wenn die Frau mal was für sich macht kommen gleich solche Kommentare. Heißt Mutter-sein, dass man 24 Stunden am Tag für jeden da sein muss wie ein Sklave? Lass dich nicht ärgern."

"Lass die nur reden, einmal eine Auszeit mit den Mädels zu nehmen tut doch gut, damit du dich wieder mit voller Kraft um deine kleine Maus kümmern kannst. Bist ja nicht nur Mama sondern auch immer noch Daniela."

"Lass sie reden. Ich mach jedes Jahr mit meiner Freundin ein Mädels-Wochenende und die Kinder bleiben bei Papa und stell dir vor, sie leben noch."

Auch Frauke Ludowig von RTL-Exclusiv hat sich zu Wort gemeldet und schreibt an Daniela: "Manche Sachen muss man nicht erklären oder verteidigen, liebe Daniela Katzenberger .. ist immer lustig, wer sich da so seine Urteile erlaubt ... oft sprechen die Profile Bände."

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