Nach einer längeren Durststrecke gibt es endlich wieder neue Informationen zum heiß ersehnten Dragonball-Film, der Dragonball-Room Chef Akio Iyoku äußerte sich im Rahmen eines Interviews zum Film und gab überraschend viele neue Informationen bekannt:

Toriyama wirkt intensiv mit

Laut Akio Iyoku können wir uns sicher sein, dass der Schöpfer von Dragonball (Akira Toriyama) aktiv am neuen Film mitwirkt, so dürfen wir laut Iyoku mit einer vielschichtigen Geschichte rechnen, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt. Dabei erklärte Akio Iyoku, dass Toriyama höchstpersönlich die Story zum Film geliefert und 20 Seiten mit Designs geschaffen habe, dabei seien Charaktere und Maschinen inbegriffen und sogar ein neuer Planet.

Fraglich ist, ob dieser neue Planet auch das Kampfareal darstellen wird. Wir könnten Einblicke hinsichtlich des Saiyajin-Planeten Sadal bekommen, der bisher kaum Geltung bekam. Dies ist insoweit wahrscheinlich, dass ein Teil des Films in der Vergangenheit spielt und Sadal somit noch existieren sollte.

Die Vorbereitungen zum Film

Im weiteren Verlauf des Interviews heißt es, dass die Ausarbeitung der Story hauptsächlich per E-Mail geschah und alle zwei Monate persönliche Treffen stattgefunden haben sollen.

Ihren Anfang nahmen die Vorbereitungen bereits im Februar 2017, die Vorschläge zum neuen Film lehnte Toriyama laut Akio Iyoku immer wieder ab: Das zeigt uns, dass Toriyama nicht einfach nur mitwirkt, sondern - ähnlich wie bei Battle of Gods - ein Meisterwerk schaffen möchte. Der Film sollte sich laut Iyoku schließlich um Saiyajins drehen, die grobe Story war jedoch noch zu kurz, sodass Toriyama sie erweiterte: Inzwischen sei sie sogar so lang, dass Toei mit Mühe alle Inhalte in den Film zu packen versucht, so der Dragonball-Room Chef.

Toriyama konnte entspannter auf den Film eingehen

Im weiteren Verlauf erklärte Iyoku, die Schaffung einer zweistündigen Film-Story sei für Toriyama einfacher als eine Story für einen gesamten Dragonball-Arc.

Wir können somit also hoffen, dass die Story des Films - in der offensichtlich so viel Arbeit steckt - alle überraschen wird. Man kann durch Iyokus Aussage interpretieren, dass der Film mindestens zwei Stunden gehen sollte, Herms98 merkte bei seiner Übersetzung jedoch an, dass die Anmerkung bezüglich der Stundenzahl auch als Redensart verstanden werden kann: Es ist somit nicht bestätigt, dass der Film zwei Stunden gehen wird, wir können es jedoch als grobe Richtlinie verstehen. Bedenkt man jedoch, dass Resurrection of F nur 94 Minuten und Battle of Gods 105 Minuten ging und die ganze Story sehr viel Inhalt bieten soll, können wir diesmal mit einem zweistündigen Film rechnen.

Die Charakterdesigns

Hinsichtlich der Charakterdesigns soll Toriyama darauf aufmerksam gemacht haben, dass sie Zeichner auswählen sollen, die dem Charakter eine gewisse Coolness geben, wenn sie nach vorne schauen. Es sei wichtig, dass das Fundament bei den Zeichnungen stehe, die zeichnerischen Fähigkeiten im weiteren Sinne seien dabei zweitrangig, denn man müsse den Körper in der Martial-Arts Uniform verstehen. Am Ende entschied Toriyama höchstpersönlich sich für Naohiro Shintani. Dies erklärt in jedem Fall, weshalb das Design im neuen Film vergleichsweise schlicht ist, aber dennoch unglaublich überzeugt, da jedes Bewegungsmuster sitzt und absolut flüssig aussieht.

Weltweit gleichzeitiger Release unwahrscheinlich

Des Weiteren erklärte der Dragonball-Room Chef, dass ein weltweit gleichzeitiger Release sich schwierig gestalten könnte, wir werden den Film somit höchstwahrscheinlich nicht zeitgleich mit den Japanern auf Deutsch sehen können. Fraglich ist, ob dies als sonderlich störend empfunden wird, da die meisten deutschen Fans die aktuell nicht übersetzten Folgen ohnehin auf Englisch oder mit Untertiteln schauen. Vielleicht könnte es jedoch sein, dass wir den Film dennoch in deutschen Kinos sehen können, in dem Fall aber höchstens mit deutschen Untertiteln.