Er ist 49 Jahre alt und trägt einen berühmten Namen, ist Autor und steht, wie einst sein Vater, als Schauspieler auf den Bühnen. Ein gestandener Mann, der sein Leben, trotz eines harten Schicksalsschlages, sein acht Monate alter Sohn starb im Kindbett, im Griff hat. Oder hatte? Denn seit einigen Wochen gibt es Leily H., eine Frau, die entschieden hat, dass Hardy Krüger der Mann ihres Lebens für sie ist. Die immer wieder erklärt, dass sie das Ziel habe, Krüger zu heiraten und dass sie sich davon auf keinen Fall abbringen lassen werde. Bei RTL-Exclusiv verglich Leily H. ihr Verhalten mit einer Parkplatzsuche. Wenn ein Parkplatz gefunden sei, würde eben nicht mehr weiter gesucht.

Turbulente Woche

In der letzten Woche ging die Geschichte zwischen Leily H. und Hardy Krüger turbulent weiter. Montags soll Krüger in Seefeld seine Managerin Alice Rößler geheiratet haben. Mittwochs errang Leily H. einen Teilerfolg vor dem Münchner Landgericht. Einige ihrer Aussagen, die ihr Krüger per einstweiliger Verfügung untersagt hatte, darf sie nun weiter verbreiten. Sie darf behaupten, dass es öffentliche Zärtlichkeiten zwischen beiden gegeben habe und dass sie geplant hätten an Krügers 50. Geburtstag im Mai zu heiraten. Unverdrossen von Krügers öffentlicher Ablehnung begann Leily sogar mit den Hochzeitsvorbereitungen und lud sogar ihren "zukünftigen Schwiegervater" den 89-jährigen Hardy Krüger senior zu der Hochzeit schon einmal per Instagram ein. Nicht ohne ein paar harte Worte in Richtung Rivalin Alice zu verlieren, was der Grund dafür sein könnte, dass Leily ihren Eintrag inzwischen wieder gelöscht hat.

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Jetzt äußert sich Hardy Krüger jr.

Am Sonntag, 1. April, äußerte sich auch Hardy Krüger jr. per Internet auf seinem Blog. Ohne dass er den Namen von Leily H. auch nur einmal erwähnt, ist doch für jeden Leser klar, wer da wohl gemeint sein müsste. Krüger beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn ein Mensch in den eigenen Raum eindringt, Grenzen überschreitet und ihm die Luft zum Atmen nimmt. Wenn Privates gegen den eigenen Willen öffentlich breitgetreten wird, wenn er diesem Menschen das Reden "leider" nicht verbieten könne. Er beschreibt dieses Verhalten als kopf-, gewissen- und respektlos. Krüger berichtet von seinen Mauern, hinter denen er in Frieden leben will und wie diese Mauern rücksichtslos eingerissen werden. Auch wenn sich Krüger sehr poetisch ausdrückt, findet er doch auch klare und harte Worte dafür, was solche Menschen anrichten: "Tölpelhaft und ohne Geschick, stolpern sie durch das Leben, auf der Suche nach Bestätigung, für ein Da-sein, das für viele nur UNHEIL bedeutet."

Ein Mensch ist kein Parkplatz

Am Ende schreibt Krüger: "Eine Nachricht an diese raumeinnehmenden Selbstdarsteller: So schlecht Eure Inszenierung auch ist, sie wird nie zu dem führen, was Ihr Euch davon versprecht.

Ihr habt in unserem Leben keinen Platz! Diese Bedeutungslosigkeit Eurer Person und Worte sollte Euch bewusst sein."

Es ist beiden zu wünschen, sowohl Hardy Krüger als auch Leily H., dass letztere ihre enorme Willenskraft auf ein sinnvolles Ziel konzentriert. Denn am Ende ist doch ganz sicher unbestreitbar, dass ein Mensch kein Parkplatz ist.

Weitere Artikel der Autorin zu dem Thema:

Hardy Krüger jr.: Einladung an den Senior zur Hochzeit mit Leily

Hardy Krüger jr.: Heimliche Hochzeit und Gerichtsentscheid für Leily