Dragonball Super erlebt momentan einen riesigen Boom und trotz Pausierung des Animes wird der Hype nicht geringer: Hauptverantwortlicher hierfür ist Akira Toriyama, das Genie hinter dem Werk "Dragonball". Trotz seines Meisterwerks wird Toriyama ab und zu auch kritisiert, so zum Beispiel für seine spontanen und aus dem Bauchgefühl heraus getroffenen Entscheidungen, wenn es um den Plot von Dragonball ging. Dabei kamen einige Entscheidungen sehr gut bei den Fans an, andere wiederum weniger. Hier einige Ideen, die Akira Toriyama (zum Glück) verworfen hat:

1. Son-Goku als Affenjunge

Wie einige Nerds unter uns wissen, nutzte Akira Toriyama "Die Reise nach Westen" (ein chinesischer Roman aus dem 16.

Jahrhundert) als Inspirationsquelle für seinen Dragonball-Manga. Ursprünglich gab es viel mehr Parallelen zwischen unserem Protagonisten Son-Goku und dem Affenkönig Sun-Wukong, diese Parallelen bezogen sich untere anderem auch auf das äußere Erscheinungsbild der beiden Charaktere. Unten sehen wir das ursprüngliche Design, das Akira-Toriyama für Son-Goku vorgesehen und dann verworfen hatte - zum Glück, wie wir meinen, denn man stelle sich mal einen Kampf zwischen Son-Goku in dieser Form gegen Jiren vor.

2. Son-Gohan als Protagonist der Serie

Ob wir über die zweite Änderung froh sein können, kann man mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachten, denn viele Fans lieben Son-Gohan: Ursprünglich plante Akira Toriyama, die Rolle des Helden durch Son-Gohan zu ersetzen und Son-Goku womöglich sogar nicht auferstehen zu lassen.

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Wie wir alle wissen, nahm Son-Gohan während der Cell-Saga die Rolle des Retters der Erde ein, Son-Goku starb: Die Boo-Saga begann auch mit einem Einblick in Gohans leben, doch die Fan-Kritik wurde immer größer und Son-Goku musste wieder zurück in seine alte Helden-Rolle. Ob diese Idee richtig war, ist sicherlich umstritten, nichtsdestotrotz ist es es doch schön, wenn man seinen Kindheitsheld behalten darf.

3. Cells ultimative Form

Wir alle kennen Cell vor allem in seiner perfekten Form, einige Fans behaupten sogar, dass dieser - unter allen Antagonisten - das beste Erscheinungsbild in DBZ hatte. Weniger bekannt ist, dass Cell ursprünglich nicht drei Stadien, sondern ein Stadium haben sollte: Das erste richtige Stadium (unvollkommener Cell) gefiel dem Herausgeber nicht, deshalb zeichnete Toriyama die semi-perfekte Form, die dem Herausgeber wiederum zu machohaft war.

Trotz Toriyamas Zufriedenheit zeichnete er auf Wunsch des Herausgebers eine dritte Form, die - wir wir wissen - Cells perfekte Form genannt wird und im Grunde auch wirklich sehr gelungen ist.

4. Dragonball sollte sich nie nur um Kämpfe drehen

Ursprünglich plante Akira Toriyama, die Serie stärker an "Die Reise nach Westen" anzulehnen, das Kämpferische war zwar ein wichtiger Aspekt in Dragonball, sollte aber nicht derart Überhand gewinnen. Durch den zunehmenden Erfolg, der vor allem durch die Martial-Arts Turniere zustande kam, änderte er schließlich seine Meinung und Martial-Arts wurde ein fester Bestandteil von Dragonball. Zurecht, denn könntet ihr euch Dragonball ohne Martial-Arts vorstellen?

5. Vegeta sollte sterben

Unter den Fans besonders beliebt ist Vegeta: Dies ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Vegeta ursprünglich nur für die Saiyajin-Saga geplant war und am Ende sterben sollte. Durch seine ungemein große Sympathie bei der Fangemeinde entschied Toriyama sich zum Glück um und involvierte den Prinz der Saiyajins auch in die zukünftige Geschichte des 1984 seinen Anfang gefundenen Dragonball-Epos. Man stelle sich Dragonball ohne Vegeta vor: Trunks wäre nie geboren worden, Bulma hätte wahrscheinlich Yamchu geheiratet, der Kampf gegen Freezer, Cell und Boo wäre ohne Vegeta verlaufen. Ganz zu schweigen von Dragonball-Super, insgesamt kann man froh darüber sein, dass Vegeta sich seinen Weg vom Antagonisten zum Antihelden gebahnt hat.