Okay, viele finden Bachelor Paul Janke [VIDEO] toll und der schlägt sich auch gerade im Paradies [VIDEO] sehr gut. Und dann ist da auch noch der letzte Bachelor, dessen Namen viele Fans der Sendung schon völlig aus ihrem Gehirn gestrichen haben. Was Daniel Völz sehr wahrscheinlich auch sehr recht sein dürfte, da er statt mit Romantik eher mit Unwahrheiten zu glänzen schien.

Wie auch immer, ab sofort außerhalb jeglicher Konkurrenz bewegt sich der Bachelor von 2017, Sebastian Pannek.

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Ok, er ist eigentlich sowieso eine Ausnahme, weil er und Clea immerhin ein Jahr bisher geschafft haben, aber Sebastian Pannek ist auch ein echter Held, da er sich gerade auf einer Reise befindet, die sich die meisten Menschen ersparen würden.

Sebastian Pannek und die grauenhafte Geschichte Kambodschas

Unter dem Slogan "Reichweite verpflichtet" besucht Sebastian Pannek ein Land, das mit der Geschichte Deutschland sehr viel gemeinsam hat. Zunächst begann die Reise ganz harmlos mit dem Besuch der Tempelanlage Angkor Wat, wo sensationelle Bilder entstanden. Doch dann wurde es ernst. Sebastian wurde von hoffnungstraeger.de zunächst über die Geschichte von Kambodscha unterrichtet und kam aus dem Briefing deutlich erschüttert wieder heraus: "Heute war einer dieser Tage, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Ich war emotional sehr berührt von dem was den Kambodschanern in ihrer Geschichte wiederfahren ist. Drei Millionen Menschen wurden auf bestialische Art gefoltert und umgebracht. Lehrer, Ärzte, Juristen, Ingenieure.. Menschen die das Land danach gebraucht hätte, einfach ausgelöscht.

Wie soll sich so ein Staat wieder stabilisieren? Ohne Hilfe von außen war das natürlich unmöglich..."

Hintergrund der Gräueltaten

1975 hatten die Roten Khmer den Bürgerkrieg in Kambodscha gewonnen und starteten angeblich die "perfekte Revolution", die in Wahrheit ein Genozid war, unter dem Vorwand sofort und total eine kommunistische Gesellschaft zu errichten. Intellektuelle, die vietnamesische Minderheit und auch Bauern, die die irrwitzigen Vorgaben nicht erfüllen konnten, wurden vor ihrem Tod auf den Killingfields unter anderem in dem Foltergefängnis Tuol Sleng gequält. Der Besuch in diesem Gefängnis hat Sebastian ganz besonders betroffen gemacht. Die Erfahrung sei nur noch mit dem Besuch von einem Konzentrationslager vergleichbar, so Sebastian. Ein Schild mit Anweisungen an die Opfer macht den ganzen Horror besonders deutlich:

  • Du bist verpflichtet Fragen zu beantworten, ohne zu reflektieren
  • Während der Schläge oder Stromstöße hast du nicht zu weinen
  • Tu nichts, sitze still und warte auf meine Befehle. Wenn es keine Befehle gibt sei ruhig. Wenn dir etwas aufgetragen wird, führe es umgehend aus.
  • Wenn du die Regeln nicht befolgst, wirst du viele Schläge oder Stromstöße erhalten
  • Bei jeglichem Ungehorsam wirst du zehn Schläge oder fünf Stromstöße erhalten.

Nach der Folter ging es auf die Tötungsfelder (Killing Fields), wo die Menschen meist mit Äxten erschlagen wurden.

Für die Kinder, die ebenfalls von dem Horror nicht ausgenommen wurden, gab es einen Killing Tree. Einen riesigen Baum gegen den die Kinder einfach so lange geschlagen wurden bis sie tot waren.

Sebastians Frage

Die Roten Khmer haben ungeheures Leid über das Land gebracht. Als sie mit ihren Verbrechen begannen, lebten acht Millionen Menschen in Kambodscha. Wenn davon drei Millionen getötet wurden, dann gab es im Grunde kaum eine Familie, die nicht betroffen war.

Bei all dem stellt sich Sebastian vor allem eine Frage: Warum er davon nichts gewusst habe, warum er über diesen Teil der Geschichte in den Geschichtsbüchern nichts gelernt habe? Diese Frage stellen sich auch viele Follower von Sebastian, die seine Reise auf Instagram verfolgen und an dem Thema sehr interessiert sind. Auf dem Instagram-Profil von Sebastian ist oben unter seinem Profilbild die Kambodscha-Reise als Videostory abrufbar.