Ursprünglich wollte Regisseur Steven Spielberg die Indiana-Jones-Reihe, erneut mit Harrison Ford ("Krieg der Sterne", "Blade Runner", "Auf der Flucht") in der Hauptrolle, bis 2019 in die Kinos gebracht haben. Das Projekt soll die beinahe schon legendäre Filmreihe [VIDEO] wiederbeleben, Fehler, welche im vierten Teil gemacht wurden, vergessen lassen.

Doch nun wurde von Disney verkündet, dass dieser Termin nicht mehr steht, Fans sich zwei Jahre länger gedulden müssen. Der neue Kinostart wurde auf den Juli 2021 verlegt. Ein Datum, welches mit Bedacht gewählt wurde.

Neues Drehbuch

Grund für die Verschiebung sei das Drehbuch [VIDEO], welches ursprünglich von David Koepp ("Jurassic Park", "Jack Ryan: Shadow Recruit", "Illuminati") verfasst wurde.

Diese frühe Fassung hat zwar unter anderem dazu beigetragen, dass der Film überhaupt verwirklicht wird, schien jedoch im Nachhinein noch verbesserungswürdig zu sein.

Das Filmstudio hat die Aufgabe nun Jon Kasdan übertragen, Sohn des berühmten Lawrence Kasdan ("Das Imperium schlägt zurück", "Jäger des verlorenen Schatzes", "Bodyguard"). Beide schrieben zuletzt gemeinsam an der Vorlage für "Solo: A Star Wars Story".

Ob aus Koepps Version, welcher auch das Drehbuch zu "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" schrieb, Elemente ihren Weg ins neue Skript finden, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt. Diese Frage lässt sich wohl erst nach dem Release beantworten.

40 Jahre Indiana Jones

Der neue Termin dient jedoch nicht nur dazu, Kasdan die nötige Zeit zu geben, ein ordentliches Drehbuch zu verfassen, sondern kitzelt gleichsam den Nerv der Fangemeinde.

2021 feiert das Indiana-Jones-Franchise nämlich sein 40. Jubiläum.

1981 lief "Jäger des verlorenen Schatzes" in den Kinos an und wurde quasi über Nacht zu einem weltweiten Hit. Bereits 1984 folgte dann die Fortsetzung, "Indiana Jones und der Tempel des Todes", und 1989 "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug"; in allen drei Filmen verkörperte Harrison Ford die ikonische Figur des Archäologen.

Knapp 20 Jahre später, 2008, sollte das Franchise wiederbelebt werden. Doch der vierte Teil der Reihe, "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels", entpuppte sich als Fehlschlag. Die Fans waren mit dem Werk nicht zufrieden, der erwartete Erfolg blieb aus.

In welche Richtung nun der fünfte Teil der Reihe geht, darüber kann nur spekuliert werden. Es ist jedoch bereits bekannt, dass Ford nicht noch einmal in die Rolle des Indiana Jones schlüpfen möchte. Für eine Fortsetzung über "Indiana Jones 5" hinaus müsste der US-amerikanische Schauspieler beerbt werden.

Dass dies nicht Sohnemann Mutt Williams (Shia LaBeouf) aus dem Vorgänger sein kann, versteht sich fast von selbst, war seine Rolle doch einer der größten Kritikpunkte im besagten Werk.