Hat Menowin aktuell wieder einen schlimmen Drogenrückfall? Eine Live-Story von ihm auf Instagram lässt das vermuten. Menowin redet ungewöhnlich schnell, produziert Wortsalat und lässt zwischendurch ein irres Lachen hören. Das Bild bleibt die meiste Zeit schwarz, zwischendurch ist aber zu erkennen, dass er sich in einem fahrenden Auto befindet und das Schlimmste an seinem verstörenden Ausbruch ist, dass Kinder bei ihm sind und alles mitanhören müssen. Hat dieser Mann denn gar nichts in seiner Therapie gelernt?

Im letzten Jahr war Menowin am Ende der RTL2-Serie "Echt Familie" freiwillig in eine Entzugsklinik gegangen, um seine Kokainabhängigkeit zu bekämpfen.

Doch viel zu schnell war er wieder draußen. Angeblich, weil erst noch eine Kostenübernahme für eine Langzeittherapie abgewartet werden müsse. Im Februar hatte Menowin dann wieder in der Klinik eingecheckt. Damals postete er auf Instagram: "Guten Morgen, Deutschland, heute ist endlich der Tag an dem ich meine Vergangenheit hinter mir lasse und in die Zukunft blicke. Ich trete nun meine Langzeittherapie an."

Therapie wirklich beendet?

Die Therapie war allerdings auch der letzte Ausweg um einem weiteren Aufenthalt im Gefängnis zu entkommen, denn der Wiederholungs-Straftäter war zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Eine Langzeittherapie dauert in der Regel sechs Monate. Doch schon am 8. Mai vermeldete Menowin: "Therapie erfolgreich beendet." Es ist sehr schwer vorstellbar, dass eine Sucht, die fast ein Jahrzehnt gedauert haben soll, in einer Therapie von von Februar bis Mai besiegt werden kann.

Falls es nicht geklappt hat, wäre das eine Katastrophe, ganz besonders für die Kinder von Menowin. Denn wie Menowin in der RTL2-Serie gemeinsam mit seiner Mutter sehr offen berichtete, ist er selbst von einem schwer drogenabhängigen und gewalttätigen Vater geprägt. Auch räumte Menowin ein, dass er selbst gegenüber seiner Lebensgefährtin Senay handgreiflich geworden sei. Ein Teufelskreis, der offenbar von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Menowin verflucht RTL

Seine Live-Story hat Menowin am Dienstag, 3. Juli, gegen 14 Uhr aufgenommen, um sich über RTL Luft zu machen. Und folgendes hat Menowin also der Welt mitzuteilen: "Was ich noch loswerden wollte: Ich wollte nochmal ein dickes, fettes F*ck you an RTL aussprechen. Ich wollte sagen, dass RTL sich f'cken kann. Ihr wisst Bescheid. Also RTL, f'ck you an euch. Egal welche Sendung es ist, ihr habt mich nie eingeladen. Ihr habt mich mal 2014 zurückgeholt, wow. Das habt ihr nur gemacht, weil ich mit euch auf Tour war. Aber ansonsten bei den großen Serien heißt es dann...

Ist auch egal, ich wollte nur ein dickes, fettes F*ck you an RTL rausgeben. Ihr könnt euch alle mal richtig in den Po r*mmeln. Das ihr Bescheid wisst, ja? Dazu stehe ich, ich, ich, ich mit meinem Namen." Bei den vielen "Ichs" zeigt sich Menowin kopfwackelnd und mit einem zur Grimasse verzerrten Gesicht und lacht völlig irre. "So, jetzt wisst ihr Bescheid. F*ck RTL, sch*iß RTL."

Das ganze Video ist ein erschreckendes Dokument. Wenn Menowin wissen will, warum RTL mit ihm vielleicht nicht arbeiten will, dann sollte er sich noch einmal seine letzte RTL2-Serie anschauen. Da hatte er nämlich das ganze Drehteam einfach mitten in den Dreharbeiten nach langer Anreise versetzt. Ohne ein Wort. Ließ sich zunächst auch nicht einmal telefonisch erreichen. Ging lieber in ein Hotel und nahm tagelang Drogen. Hoffentlich macht er das jetzt nicht wieder. Was für eine traurige Geschichte.