Die Videobotschaft ihrer Tochter Thalia und ihrer berühmten Mutter Grit Boettcher war scheinbar die einzige Sorge von Nicole Belstler-Boettcher nach ihrem Ausscheiden bei "Promi Big Brother". Der zweifache Hinweis ihrer Mutter, dass sie Disziplin beweisen solle, war bei Nicole ganz klar angekommen. Das sei genau der Fall vor dem sie immer Angst gehabt habe, sagte Nicole bei der Late-Night-Show [VIDEO] von "Promi Big Brother" auf Sixx. Sie wisse genau, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei und könne es kaum erwarten, endlich zu Hause anzurufen. "An dem Abend wollte ich raus. Wenn meine Mama so ernst guckt und mein Kind so ernst guckt, da habe ich gedacht, irgendwas ist nicht gut und ich sollte doch besser gehen."

Promi Big Brother: Nicole über ihre Mitbewohner

Nicole Belstler-Boettcher erklärte, dass das Bild von außen trügerisch sei.

"Ich habe, glaube ich, immer gesagt, was ich denke. Ich denke, die anderen sind aber nicht ganz so ehrlich oder sagen einmal das und dann sofort wieder was anderes." Dass Cora sie nominiert habe, wunderte Nicole nicht. Bei Umut, Katja und besonders Silvia war Nicole dann doch sehr erstaunt. Sie habe sich mit ihren Mitbewohnern angelegt, weil sobald jemand aus der Gruppe raus gewesen sei, wäre über denjenigen gelästert worden, obwohl vorher noch schön geredet worden sei. "Da bin ich auch ein paarmal ausgeflippt und habe gesagt: Leute reißt euch doch mal zusammen, die sind gerade erst raus, wie könnt ihr so reden?" Sie habe sich dem nicht anpassen wollen. "Die Falschheit da drinnen hat mich total genervt. (...) Dieses Kalkül das bis zum Sieg durchzuziehen." Der ehrlichste Mitbewohner im Haus sei aus ihrer Sicht Johannes Haller gewesen.

Alphonso halte sie dagegen nicht für ganz echt.

Promi Big Brother: Wer hat Nicole belästigt?

Dagegen, dass sie bei den Fußtritten gegen die Tür ausgerastet sei, verwehrte sich Nicole [VIDEO]. "Das hat eine Vorgeschichte. Vor zwei Monaten war ich in der Notaufnahme im Krankenhaus." Auch da habe sie einen Splitter im Finger gehabt. "Da sagte der Arzt, ich hätte zu lange gewartet, der hätte sich durchgefressen bis zum Knochen. Da müsse wahrscheinlich das obere Glied des Fingers abgenommen werden. (...) Ich dachte nur, bitte nicht den nächsten Finger. (...) Ich bin nicht einmal ausgerastet, als ich mir den Zahn auf der Baustelle ausgebissen habe. Der muss da noch irgendwo liegen."

Nur einmal habe sie zitternd vor der Tür gestanden und habe raus gewollt. Doch das habe ein Vorgeschichte gehabt. "Ich mag es einfach nicht, wenn man mich heimlich unter dem Tisch anfasst oder anschubbert. Ich sag dann auch nichts, aber das war grenzwertig." Das sei zweimal vorgekommen, es sei einer der Männer gewesen, aber den Namen werde sie auf keinen Fall nennen.

"Das hat mich echt fertig gemacht und da habe ich gesagt, ich will raus. Ich kann damit nicht umgehen. (...) Das ist für mich fürchterlich gewesen." Da habe sie nur noch nach Hause gewollt. "Und vielleicht hätte ich mich nicht überreden lassen sollen zu bleiben."