Wilde Theorie im Netz: Daniel Küblböck könnte alles nur inszeniert haben.

Einige prominente Weggefährten zweifeln am Tod des am 27.08.1985 in Hutthurm geborenen Schauspielers und Sängers. Nach bisherigen Angaben der Bild Zeitung sprang Daniel Küblböck am 09.09.2018 um 5 Uhr Ortszeit vor der Küste Neufundlands über Bord des Kreuzfahrtschiffs "Aidaluna" ins eiskalte Wasser und wird seitdem vermisst. Die erfolglose Suche nach dem Körper des 33-Jährigen wurde in der Zwischenzeit offiziell eingestellt.

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Doch gibt es Hinweise darauf, dass sein Verschwinden nur inszeniert war? Das glaubt jedenfalls ein Ex-Freund Küblböcks und sieht sogar treffende Gründe dafür. Auch eine Auswertung des Überwachungsvideos der AIDA steht noch aus.

Ein anonymer Schreiber meldete sich bei der Onlineredaktion von tz.de. Er gab an, mit Küblböck seit 2010 in intensivem Kontakt gestanden zu haben und ihn des Öfteren getroffen und immer wieder mit ihm telefoniert zu haben. So erklärte er, dass Küblböck immer wieder davon gesprochen habe, auszusteigen und ein neues, anonymes Leben zu führen. Alles müsse daher medienwirksam sein, sodass es alle auch mitbekommen.

Der anonyme Schreiber liefert weitere nachvollziehbare Argumente.

Daniel Küblböck kannte die AIDA und einige Leute vom Personal wie seine eigene Westentasche. Warum sollte er dann vorher seinen Suizid mit großem Getöse ankündigen? Auch Robin Gasser (22), mit dem er drei Jahre lang ein Paar war, sieht Gründe für diese abstruse Theorie. Auf alle Fälle würde er einem so intelligenten Menschen, der alles immer durchdacht und sorgfältig geplant hat, zutrauen, einen kompletten Neustart zu wagen.

Allerdings räumt er auch ein, dass es sich bei ihm mehr um einen Wunsch nach Küblböcks Überleben handelt, als nach der vermutlichen Realität.

Robin Gasser war bis 2017 nach eigenen Angaben mit Küblböck liiert.

Beide hatten sich auf einer Hochzeit kennen- und lieben gelernt. Der heute 22-jährige Gasser stammt aus Karlsruhe, arbeitet als Make-Up-Artist, Hair-Stylist und Dozent. Schon 2015 hatte Küblböck die Beziehung öffentlich gemacht, wenngleich auch Details aus dem Privatleben außen vor blieben. Auch nach der Trennung standen beide weiter in einem sehr freundschaftlichen Verhältnis zueinander. Den letzten Kontakt zueinander hatten sie im Juli und so bekam Gasser auch nichts von der Veränderung seines ehemaligen Lebensgefährten mit. Auch wegen der offensichtlichen Transformation Kübelböcks als Frau, zweifelt Gasser einen Selbstmord an und hält einen Unfall oder eine Inszenierung als wahrscheinlicher.

Hilfe für Suizidgefährdete bietet www.krisendienst-psychiatrie.de.

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