Der Kampf gegen den blauen Dunst war eine durchaus spektakuläre Folge von "Das Jenke-Experiment" auf RTL. Schon der Start mit Ameisensäure, die in das Ohr gespritzt wurde, war die perfekte Mischung von Information und Unterhaltung. Der RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff schreckte auch dieses Mal vor nichts zurück. Der Höhepunkt war natürlich der Besuch bei einem Schamanen und die Einnahme von einem Lianen-Extrakt, der Jenke in einen heftigen Rausch versetzte. Das war schon ein ganz harter Stunt, da irgendwo im Dschungel zu sitzen und sich den ganz harten Stoff zu geben. Mit heftiger Entleerung per Darm und Erbrechen inklusive.

Jenke und die gnadenlose Zigarettenindustrie

Besonders deutlich wurde, wie knallhart die Zigarettenindustrie aus ihren Kunden nützliche, lebenslange Zahler macht.

Da werden Stoffe zugesetzt, die die Lungenhärchen außer Gefecht setzten, den Hustenreiz ausschalten und die Sucht erhöhen. Wie ist es nur möglich, dass diese Praktiken legal sind? Jenke will auf jeden Fall nicht weiter Sklave dieser Industrie sein. Er hat schon Vater und Großvater an die Droge verloren und ist sich viel zu klar darüber, dass seine Chancen alt zu werden, relativ gering sind, wenn er sich weiterhin täglich den blauen Dunst gibt. Und das trifft nicht nur ihn, es geht um zehn Jahre Lebenszeit im Durchschnitt für jeden Menschen.

Deshalb will Jenke unbedingt die eierlegende Wollmichsau finden, die Methode, die ihm und allen anderen Rauchern die Freiheit aus der Sklaverei des Dauerqualmens schenkt. Die gute Nachricht ist: Jenke von Wilmsdorff ist nach Meldung von "Guten Morgen Deutschland" auf RTL am Morgen nach der Ausstrahlung immer noch rauchfrei.

Was war denn nun das Geheimnis seines Erfolges?

"Das Jenke-Experiment" - Der Weg aus der Sucht

Nach all den irrwitzigen Experimenten vom Jakobsweg, über Kopf-Käfig bis zur Sitzung beim Psychologen zeigt Jenke nun eine veränderte Einstellung zum Rauchentzug und die hat ihn offenbar wirklich weitergebracht. Der Psychologe hatte es Jenke genau erklärt: Das Nichtrauchen an sich ist kein Verlust, sondern ein Gewinn. Vier Wochen hat er es jetzt geschafft und Jenke zeigt sich weiterhin durchaus optimistisch. Viele Zuschauer dürften ihm dafür die Daumen drücken.

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