Es sah letzte Woche wirklich nicht gut aus für die neue Sendung von Currywurstmann Chris Töpperwien. Direkt nach dem Dschungelcamp war die Sendung auf RTL2 gestartet: "In 90 Tagen zum Erfolg - Auswandern mit Chris Töpperwien". Doch die Quoten gingen so in den Keller, dass die Sendung sogar von dem Premiumplatz um 21.15 Uhr auf 22.15 Uhr geschoben wurde. Chris zeigte sich enttäuscht aber tapfer. So sei Fernsehen nun einmal und außerdem müsse er froh sein, dass er nicht ganz aus dem Programm geflogen sei.

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Schließlich wurde sogar das Gerücht verbreitet, dass die Sendung abgesetzt werden würde. Das hatte Chris sofort dementiert, er habe von RTL2 andere Informationen.

Bastian Yotta hatte kurz Spaß

Die Nachricht, dass die Sendung "In 90 Tagen zum Erfolg" abgesetzt werden würde, hatte natürlich Chris Töpperwiens ganz speziellen Freund Bastian Yotta auf den Plan gerufen, der ein paar gemeine Spitzen anbringen konnte. Er riet Chris zunächst dazu, sich künftig mit Schmuddelfilmchen durchzuschlagen, um dann wieder zu sagen, dass Chris dafür angeblich die nicht körperlichen Voraussetzungen habe.

Im Gegensatz zu ihm, dem "großen" Yotta, das versteht sich.

Doch seit Dienstagmorgen (19. Februar) sieht die Welt wieder ganz anders aus. RTL2 gab in einer Presseerklärung bekannt, dass "In 90 Tagen zum Erfolg" stolze 7,3 Prozent Marktanteil bei der werberelevanten Zielgruppe geholt habe. Von einem eventuellen Absetzen der Sendung kann damit natürlich keine Rede sein und das auch völlig zu Recht.

Das Geheimnis von Chris' Erfolg

Die Auswanderer-Doku von Chris hat den Erfolg verdient. In bisher keinem Format wurde so gelungen Unterhaltung mit wirklich interessanten Informationen über das Auswandern nach Amerika verknüpft.

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Das fängt an bei den verschiedenen Möglichkeiten an ein Visum zu kommen. Zum Beispiel das Investorenvisum und seine Tücken. Und dazu gehört nicht nur, dass erst investiert werden muss, bevor die Auswanderer erfahren, ob sie denn überhaupt selbst in Amerika leben dürfen. Auch beim Investieren selbst gibt es erstaunliche Hindernisse. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass es im sogenannten "Land der großen Freiheit" keine Möglichkeit gibt, an eine Lizenz für einen Eiswagen auf Key West zu kommen? Die Auswanderer Carmen und Christian mussten erfahren, dass es dafür nur 25 Lizenzen gibt und die sind vergeben.

Auch vor dem Künstlervisum sind hohe Hürden geschaltet, das muss die Schauspielerin Patricia feststellen und schließlich erst einmal aufgeben und noch mehr Geld in Deutschland zusammenkratzen. Sie muss eine teure Schauspielschule finanzieren, um überhaupt eine ernsthafte Chance zu bekommen.

Der Österreicher Christoph, der bisher in London als Haar- und Make-up-Artist gearbeitet hat, muss feststellen, dass seine Fähigkeiten in Amerika als gar nicht so besonders angesehen werden. Dabei hat selbst schon "Harper's Bazaar" über seine Talente berichtet.

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Bei all dem steht Chris Töpperwien den Auswanderern mit Rat und Tat zur Seite und sorgt mit seiner unterhaltsamen Art, dass die Schwierigkeiten nicht zu sehr auf die Stimmung drücken.

Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie es weitergeht. Die Sendungen können über TV Now gesehen werden. Folge 5 kommt am Montag, 25. Februar auf RTL2.