Wie RTL stolz bekannt gibt, hat "Let's dance" am Freitagabend stolze 4,26 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt. Das ist eine riesige Zahl und auch nicht ganz zu Unrecht, denn die Show war definitiv großartig. Aber über das Ergebnis am Ende machen sich in den sozialen Netzwerken immer mehr wütende Zuschauer Luft. Sie verstehen nicht, warum Thomas Rath mit 23 Jurypunkten gehen musste und Kerstin Ott mit sieben Punkten geblieben ist. Dabei gerät nicht nur RTL in die Kritik, sondern auch Kerstin Ott, obwohl die ja nun wirklich kein Entscheidungsträger des Votingsystems bei "Let's dance" ist.

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Zunächst aber mal eine Auswahl an Kritikerstimmen auf Twitter gegenüber RTL:

Twitter zu "Let's dance", Thomas Rath und Kerstin Ott

  • Also dieses Voting ist schon echt lächerlich.. einer der Tanzen KANN muss gehen. Wozu sitzt denn die Jury überhaupt noch da, wenn sie im Endeffekt nichts zu sagen hat?!
  • Die Sendung heißt "Let‘s dance" und es ist eine Tanzshow. Da kann es doch nicht sein, dass die rausfliegen, die das Ganze nicht nur ernst nehmen und sogar Tanzen können. Überarbeitet das Abstimmsystem. Dieses Jahr ist "Let's Dance" unglaubwürdig und eine Katastrophe
  • Durch dieses unglaublich undurchsichtige Votingverfahren, macht es keinen Spaß mehr. Dann kann man sich sowohl die Jurybewertung als auch die Anstrengung als Tänzer sparen, es zählt ja eh nicht.
  • Ich bin raus! Eure Jury sagt bei der Bewertung „WIR MÜSSEN DAS TANZEN BEURTEILEN „, bei der letzten Show, war das nicht so... da kommen die weiter, die sich nicht bewegen können, denn eure Bewertungsystem funktioniert anders.
  • Wenn Kerstin weiterkommt, dann weint sogar die Eine, die immer lacht.

Besonders viele Zuschauer ärgern sich darüber, dass für sie das Votingsystem undurchsichtig bleibt.

Zwar werden zunächst die Jurypunkte genau nachvollziehbar in einer Tabelle aufgeführt. Doch die Zuschauerstimmen bleiben ein Geheimnis. Ihr seid weiter, ihr wackelt, ihr seid raus, das ist alles, was die Zuschauer erfahren.

Thomas Rath zweifelt an Fairness bei "Let's dance"

"Die Lichter sind gefallen - das Studio ist verlassen und die Show ist beendet - ein letzter Moment nur für uns zwei! Wir blicken auf eine wunderschöne Reise zurück - eine der schönsten in meinem Leben", schreibt Thomas Rath wehmütig am Tag nach "Let's dance".

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Und auch Thomas hadert mit der Fairness: "Fünf tolle Sendungen, nie unter 20 Punkte - immer unter den Ersten und in jeder Sendung eine Steigerung - auch wenn es Dinge im Leben gibt, die nicht fair oder nachvollziehbar sind, man muss sie akzeptieren und nach vorne schauen! Es sollte wohl einfach nicht sein."

Harte Angriffe nach "Let's dance" gegen Kerstin Ott

Dagegen muss Kerstin Ott nun nach "Let's dance" mit heftigen Angriffen unter der Gürtellinie leben. Zum Beispiel wird sie mit der Ott oder Otter bezeichnet.

Sie wird beleidigt, dass es schrecklich sei, ihr beim Tanzen zuzuschauen und sie sich keine Mühe geben würde. Ihr werden sogar Vorwürfe gemacht, dass sie nicht freiwillig ausscheidet und ihren Platz einem anderen überlässt.