Die 'Goldene Milch' ist das Getränk des Winters schlechthin. Durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften lässt sie uns fit und munter den Winter überstehen.

Das Getränk ist in der kalten Jahreszeit nicht nur ein angesagter Trend, sondern stammt aus der südostasiatischen Küche und gilt als ein jahrhundertealtes, ayurvedisches Heilmittel.

Das Getränk sticht vor allem durch seine goldgelbe Färbung des Kurkumas heraus, die durch das Erhitzen der vermischten Zutaten entsteht.

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Der süßliche Geschmack und ein aromatisch-würziger Abgang lassen es einerseits gewöhnungsbedürftig, andererseits einzigartig und lecker schmecken.

Es gibt verschiedene, leicht abgewandelte Rezepte für die Goldene Milch.

Eines davon wäre:

- Zwei mittelgroße Knollen Kurkuma

- Ein daumengroßes Stück Ingwer

- Eine Prise Zimt

- Ein Teelöffel kaltgepresstes Kokosöl

- eine Prise Pfeffer

- 300-400ml Milch (häufig wird hier pflanzliche Milch verwendet, zum Beispiel Hafer, Dinkel, Mandel oder Soja.

Auch eine 50/50 Mischung aus zwei der pflanzlichen Varianten ist zu empfehlen.)

- Ein Teelöffel Honig oder Guaven-Dicksaft zum Süßen, wer möchte

Kurkuma und Ingwer etwas zerkleinern, dann alle Zutaten, bis auf den Honig, in einen Mixer geben und gründlich durch mixen, bis kaum noch Stückchen zu sehen sind. Wer es gerne etwas schärfer mag, darf auch etwas mehr Ingwer hinzufügen. Nach dem Mixen die Mischung durch ein Sieb in einen kleinen Topf laufen lassen. Am einfachsten funktioniert es, wenn hier mit einem Löffel nachgeholfen wird.

Nun die gesiebte Mischung kurz erhitzen und danach fünf Minuten ruhen lassen, den Honig hinzufügen und genießen.

Was macht das Getränk so gesund?

Kurkuma enthält den Pflanzenstoff Curcumin, der einerseits für die sonnengelbe Färbung verantwortlich ist, andererseits auch entschlackende und heilungsfördernde Eigenschaften besitzt.

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Der Ingwer bringt das Immunsystem und den Kreislauf in Schwung, wodurch auch das belebende Gefühl nach dem Trinken entsteht.

Durch die Zugabe von einem hochwertigen Öl wie Kokosöl, es kann auch Mandelöl verwendet werden, wird das Curcumin gebunden. Dies ist von Natur aus kaum wasserlöslich, daher wird hier empfohlen, immer ein wenig Öl hinzuzugeben.

Auch der Pfeffer wird nicht willkürlich hinzugefügt. Durch ihn wird die Aufnahme des Curcumins im Körper um den Faktor 2000 erhöht. Durch Piperin, das natürlich im Pfeffer enthalten ist, wird zudem die Resorption von anderen Nährstoffen im Körper verstärkt.