Auf dem Weg sich besser und gesunder zu ernähren, werden viele Menschen mit der Frage konfrontiert: Was soll ich denn essen? Was darf ich essen? Erst war Fett das Problem, dann der Zucker. Auch diese Uneinigkeit wird von vielen als Argument genommen um am eigenen Essverhalten nichts zu ändern. „Man wisse es nicht besser“, heißt es.

Man weiß es doch! Denn eine Tatsache, die weder Wissenschaftler, noch Politiker, Zuckerliebhaber oder Fitness-Freaks leugnen können, ist, dass die Bevölkerung in Deutschland und der ganzen westlichen Welt immer dicker und ungesunder wird. Der Hauptgrund ist die ungesunde Ernährung und die Menge des konumierten Essens.

Mangel an Bewegung spielt zwar auch eine Rolle, ist aber weniger relevant als das Essen.

Ab 18 Uhr nichts mehr essen? Stimmt das?

Sehr weit verbreitet, sind Maßnahmen, die mit der Uhrzeit verbunden sind. Wann zum Beispiel darf die letzte Mahlzeit erfolgen? “Am besten nach 18 Uhr nichts mehr essen“, lautet die Empfehlung. Einige schwören auf den Verzicht von Kohlenhydraten am Abend. Das soll Wunder bewirken. Grob gesagt, sage ich Nein, und Nein!

Denn dem Körper bringt es wenig, wenn man vor 18 Uhr für einen Überschuss an Kalorien gesorgt hat. Und das gilt auch für den Verzicht auf Kohlenhydrate. Wenn man einen Tagesbedarf von 2000 Kcal hat, und 3000 Kcal aufnehme, aber sich streng an die Regel halte und abends keine Kohlenhydrate zu sich nehme, ist auch nichts gewonnen. Es reicht nicht auf Essen oder auf Kohlenhydrate ab 18 Uhr zu verzichten um den Rest des Tages auszugleichen.

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Varietas delectat. Die Mischung macht es

Auf dem Weg zur Top-Figur sollte man nicht auf die Logik verzichten. Der Körper braucht eine gute Portion Abwechslung und am besten sollte man die Kalorien, die er benötigt nicht übersteigen. Will man abnehmen, sollte ein Kaloriendefizit erreicht werden. Sei es durch die Ernährung oder die Erhöhung des Energiebedarfs, zum Beispiel durch Sport. Der perfekte Weg wäre eine Mischung von beiden, aber wer schafft das denn schon?

Leere Kalorien aus dem Plan streichen

Sicherlich helfen bestimmte Gerichte den Tag als angenehmer zu empfinden. Vor allem, wenn man sich nicht hungrig durch den ganzen Tag durchkämpfen muss. Hierfür ist der Griff zu wertvoller Nahrung eine sehr große Hilfe zum Erfolg. Doch was ist wertvolle Nahrung?

Lebensmittel, die nicht für einen schnellen Anstieg des Zuckerspiegels im Blut sorgen und die nach kurzer Zeit nach mehr verlangen, können Probleme bereiten. Leere Kalorien wie Weißbrot und Co. machen uns das Leben nur schwer. Greift man zu Gemüse oder Vollkornprodukte, ist man länger satt und dem Körper geht es besser.

Generell gilt: Kartoffeln statt Brot oder Reis und es mit dem Obst nicht übertreiben, es sei denn man ist ein Marathonläufer. Nun, was genau das Beste für jeden ist, hängt von vielen Faktoren ab. Jeder muss etwas rumexperimentieren, bis er gefunden hat, was ihm am besten schmeckt. Aber genau das ist wichtig, dass es schmeckt! Als kleine Hilfe sind hier ein paar Rezepte, die ein guter Anfang sein können. Sie sind „zwar“ #vegan, aber können von jedem ausprobiert werden. Sie machen richtig satt und schmecken sehr gut. Viel Spaß dabei und gebt Bescheid, wie sie geschmeckt haben. #cleanfood

1. Eiweiß Vegan Bürger mit Pilzen = 446 Kcal 70 KH 25 Protein 25 Fett

Zutaten

  • 250 g Kidney-Bohnen (gekocht)
  • 100 gr Pilzen
  • 20 g Dill
  • 20 g Petersilie
  • 5 g Ingwer (roh)
  • 5 g Knoblauch (getrocknet, gemahlen)
  • 3 Esslöffel Kokosöl
  • 1 Stück Zwiebel (frisch)
  • 0,5 Teelöffel Kurkuma
  • 0,5 Teelöffel Pfeffer
  • 0,5 Teelöffel Rauchsalz

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Bohnen abtropfen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. (Für diese tollen proteinreichen Burger eignen sich auch Kidney- oder Wachtelbohnen.) Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel ca. 2 Minute lang anbraten. Ingwer, Koriander, Kümmel und Knoblauch dazugeben und gelegentlich umrühren. Die kleingehackten Pilze dazugeben und weitergaren lassen, bis die Flüssigkeit aus Pilzen und Zwiebeln weitestgehend verdampft ist.

Die zerdrückten Bohnen mit der Zwiebel-Pilz-Mischung und den kleingehackten Kräutern vermengen. Salz, Pfeffer und Kurkuma dazugeben. Den Burgerteig auf 2 Portionen aufteilen und zu flachen Burgern formen.

Optional die Burger in Mehl wenden, danach mit Öl bestreichen und je nach Dicke 15 - 20 Minuten im Backofen bei 180°C auf einem Rost mit Backpapier backen, dabei immer mal wieder mit Kokosöl bestreichen. Am besten mit etwas Salad genießen.

KarloGStyle low carb Ayuvedische Gemüsepfanne = Kcal 365 KH 30,9 13,7 Protein 21 Fett

Zutaten

  • 300 g Zucchini
  • 50 g Oliven
  • 400 g Champignons
  • 300 g Blumenkohl
  • Ein Kaffelöffelchen Ayuvedischer Ceylon Curry
  • Etwas getrockneter Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Champignons in dicke Scheiben schneiden und in halben Löffel Olivenöl auf einer gut beschichteten, sehr heißen Pfanne anbraten und am Ende würzen (nicht am Anfang, sonst verlieren sie Wasser und es ensteht eine Suppe daraus). Getrennt die Zucchini in ca. 2 cm. dicke Scheiben schneiden und in dem restlichen Olivenöl von beiden Seiten kurz anbraten. Geschnittenes Blumenkohl hinzufügen und für zwei Minuten bei Schwenken anbraten, dann restliche Zutaten hinzufügen und mit Thymian, Salz, Pfeffer und dem Ayuvedischer Curry abschmecken. Es funktioniert auch mit anderen Gemüsesorten. Fühle Dich frei!

Einfache sättigende schlanke Kürbissuppe = Kcal 210 KH 34,8 Protein 9,1 Fett 6,8

Zutaten

  • 1 großer Kürbis (ca. 800 g)
  • Gemüsebrühe
  • 1 rote Chilischote
  • ½ Limetten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Kürbis öffnen, entkernen und in ca. 5 cm Stücke (mit Schale) schneiden. In ca. 700 ml Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen. Chilischotte sehr fein hacken, hineingeben und 20 Minuten kochen. Mit einem Stabmixer fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Zum Schluss mit ein paar Kürbiskernen die Suppe bestreuen. Ein Schuss Kokosnussmilch passt sehr gut dazu. veganfood-fitnesscoach #Abnehmen #Gesundheit