Immer wieder nimmt man es sich vor: Abnehmen, trainieren, eine gesunde Ernährung. Meist ist man nach ein paar Wochen wieder genau da, wo man angefangen hat, nur dass jetzt auch noch ein Gefühl des Versagens mit von der Partie ist. Dabei ist der schöne Körper rein technisch keine große Herausforderung, es gibt schließlich genug Menschen die es schaffen ihren Körper in Schuss zu halten. In einem meiner letzten Artikel habe ich bereits generelle Tipps zum Abnehmen aufgeführt, die einen langfristigen Erfolg ohne 0815-Diäten garantieren (Ohne nervige Diät: Effizient und billig abnehmen). In diesem Artikel werde ich auf darauf eingehen, wie es mit der Motivation klappt .

Kleine Ziele

Abnehmen ist ein Marathon, kein 100-Meter Sprint. Es erfordert Ausdauer und Willen. Um bis zum Ziel durchzuhalten solltest du dir kleine Etappenziele setzen, da du damit öfter belohnt wirst. Du möchtest 20 Kilo abnehmen? Dann konzentriere dich zuerst auf die ersten fünf Kilo und belohne dich bei deinem Etappensieg! Danach kannst du dir die nächsten fünf Kilo vornehmen und so weiter. Wenn du dir Etappen setzt, ist es auch nicht schlimm, wenn du über den Urlaub wieder ein, zwei Kilo zunimmst, schließlich hast du bereits ein paar Etappen geschafft und nimmst die nächste eben nach den Ferien wieder voll in Angriff.

Keine Ausreden

Ausreden sind dein größter Feind. Gerade wenn du deine Ernährung, deinen Lebensstil oder deine sportlichen Leistungen anpasst, wird dein Gehirn extrem kreativ in Sachen Ausreden.

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Plötzlich hast du mehr Hunger als sonst, draußen ist es etwas zu kalt zum Joggen, dein Kopf tut etwas weh und du kannst auf gar keinen Fall trainieren. Diese Ausreden gelten natürlich "nur für heute", morgen ziehst du alles wieder "mit vollem Ernst" durch. Das ist Mist!

Wenn du einmal schwach wirst, wird es immer schwerer stark zu bleiben. Schreibe dir jede deiner Ausreden auf einen Zettel und überlege sehr gut, ob der Grund tatsächlich ein triftiger war. Solange es kein absoluter Notfall ist, gilt diese Ausrede ab sofort als tabu. Wenn dein Kopf das nächste Mal das Training abbrechen will, weil du dich heute "etwas schwach" fühlst, dann schau auf deine Liste und sage dir bewusst: "Das gilt nicht mehr, diese Ausrede ist tabu!"

Statistiken und Apps

Ein guter Weg um sich zu motivieren ist, den Fortschritt in Statistiken oder Apps zu vermerken. Dazu gibt es zahlreiche Angebote, es ist aber relativ egal mit welcher App du arbeitest. Wichtig ist, dass du regelmäßig deinen Fortschritt einträgst, wie etwa dein Gewicht oder die Zeit, die du diese Woche trainiert hast.

Solche Diagramme oder Statistiken können dich ungemein motivieren, nächste Woche noch mehr zu trainieren oder noch einmal 500 Gramm zu verlieren.

Vorher/Nachher

Meine persönliche Lieblingsmethode sind Vorher/Nachherbilder. Da dein Körper sich relativ langsam verändert und du dich jeden Tag siehst, bekommst du am wenigsten von deinem Fortschritt mit. Mache daher alle zwei Wochen ein Foto von dir, deinem Bauch, deinen Muskeln oder was eben für dich verändert werden soll. Schon nach ein paar Monaten wirst du den Fortschritt deutlich sehen, was dich ungemein motiviert.

Abnehmen und Fitness sind ein Marathon. Dabei geht es bergauf und bergab. Lasse dich nicht entmutigen, wenn es gerade bergab geht, das ist völlig normal. Wende die oben genannten Tricks an, dann ist es um einiges leichter, deinen neuen Lebensstil langfristig umzusetzen!