Unser Kaffeekonsum

Wie bei den Briten der Nachmittagstee (tea time) zum festen Bestandteil des Tages gehört, kennt der Deutsche das Kaffeetrinken zum Nachmittag, am liebsten in Kombination mit einem Stück Kuchen. Bei den meisten Deutschen fängt aber auch schon der Tag mit einer Tasse Kaffee an. Der morgendliche Muntermacher ist kaum aus unserem Alltag wegzudenken. Selbst in einem Büro oder in Werkstätten geht es nicht ohne Kaffeemaschine. Dieses schwarze Heißgetränk scheint uns rund um die Uhr zu verfolgen.

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Im Jahr 2013 konsumierte jeder Deutsche im Durchschnitt 6,9 Kilogramm Kaffee pro Jahr, was etwa 2,6 Tassen pro Tag entspricht. Damit gehört es zum beliebtesten Getränk in diesem Land.

Und das, obwohl uns immer vor all zu viel Koffein gewarnt wird, da es schädlich für das Herz-Kreislauf-System sein soll. Müssen wir nun darauf verzichten oder ihn gar mit schlechtem Gewissen trinken?

Kaffee als gesundheitsförderndes Getränk

Je mehr Studien sich mit diesem Aufgussgetränk befassen, desto mehr positive Stimmen gibt es rund um dieses Getränk. Nach einer Langzeitstudie in zehn europäischen Ländern mit mehr als einer halben Millionen Testpersonen, wurden die Daten vorrangig im thematischen Schwerpunkt auf die Gesundheit ausgewertet. Wie es aussieht, profitieren Kaffeetrinker gesundheitlich von ihrer Leidenschaft des Kaffeekonsums. Es gibt weniger Anfälligkeiten insbesondere bei Kreislauferkrankungen und Krankheiten die den Verdauungstrakt betreffen. Das widerspricht dem Mythos, dass es genau umgekehrt sei.

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Diese Feststellung wurde auch in anderen unabhängigen Studien getroffen.

Im Kaffee wurden über mehr als 1.000 verschiedene Inhaltsstoffe nachgewiesen. Dazu gehören Mineralstoffe, Vitamine, Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Säuren sowie auch Antioxidantien. Viele dieser Stoffe haben positive Eigenschaften auf unseren Organismus. Kaffee wurde als nicht krebserregend eingestuft und hat sogar in Bezug auf Leber- und Gebärmutterkrebs eine schützende Funktion. Dem Darmkrebsrisiko soll er entgegenwirken. Er regt den Kreislauf an, steigert die Konzentration und erhöht die Leistungsfähigkeit. Deswegen tut er gerade beim Ausdauersport gut. Die enthaltenen Säuren, Gerb- und Bitterstoffe sowie das Koffein üben auf den Körper eine verdauungsfördernde Wirkung aus. Es könnten noch viele weitere positiven Punkte des beliebten Getränkes aufgezählt werden. Wie wir sehen, ist er nicht so schädlich, wie uns immer erzählt wurde.

Rund um den Kaffee

Kaffee wird in über 50 Ländern angebaut. Die zwei wichtigsten Arten sind der Arabica-Kaffee und der Robusta-Kaffee.

War die Kaffeepflanze anfänglich nur in Afrika und Arabien beheimatet, so wurden sie mit der Zeit auch in anderen Gebieten der Welt angebaut. Viele Plantagen wurden vor allem in den europäischen Kolonien Lateinamerikas und der Karibik angelegt. Boden- und Klimaverhältnisse erwiesen sich als ideale Anbaubedingungen in diesen Regionen. Zum weltweit größten Kaffeeproduzenten gehört heute Brasilien, gefolgt von Vietnam, Kolumbien und Indonesien.