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Wer regelmäßigen Sport treibt tut sich etwas Gutes. Leider bekommen wir schon in der Kindheit die schlechten Essgewohnheiten der Eltern mit. Nährstoffmangel schadet langfristig dem Körper und verursacht Einbüße der Leistungsfähigkeit. Sehr bekannt ist unter Sportlern, dass der Körper viel Eiweiß benötigt. Jeder kennt Sportler, die sehr stolz jeden Tag Mengen an Fleisch und Eiern verzehren. Was sind denn die Folgen davon?

Forscher der University of Massachusetts haben neulich festgestellt, dass für einen effektiven muskelaufbau, pflanzliche Proteine den tierischen in nichts nachstehen. Denn hochwertige Proteine können durchaus auch aus pflanzlichen Proteinen kommen.

Laut Ergebnisse der Studie war für den Muskelzuwachs unerheblich, ob die Eiweiße aus pflanzlichen oder tierischen Quellen stammten. Langfristig sind aber, in der gesamten Bilanz, pflanzliche Proteine gesunder als tierische, da viele Probleme, die mit tierischen Eiweißen in Verbindung stehen, umgangen werden.

Eine weitere Studie, dieses Mal aus der University of California, ergab, dass wer gerne zu Fleisch und Wurst zugreift, früher und womöglich an Krebs stirbt. Das Problem ist das tierische Eiweiß. Der Fettgehalt in tierischen Proteinen ist sehr hoch. Zudem begünstigen tierische Eiweiße, unter anderem durch den hohen Cholesteringehalt, auf Dauer Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Auch die Knochendichte ist bei Menschen, die auf tierische Eiweißquellen setzen deutlich niedriger und dadurch das Risiko von Osteoporosis höher.

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Experten raten daher dringend bei der Ernährung den Gehalt von tierischen Proteinen zu senken.

Experten raten dringend den Anteil von tierischen Proteinen zu senken

Die Vorteile sind viele. Der Körper spart sich die möglichen Nebenwirkungen, die tierische Proteine mit sich bringen, wie Antibiotika, Cholesterin. In den USA landen 80% der ganzen Antibiotika, die hergestellt werden bei Nutztieren. In Europa gehört Deutschland zu den Spitzenreitern, wenn es um die Verabreichung von Antibiotika in der Nutztierhaltung geht.

Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft ist auch nicht die Lösung. In Deutschland kommt 99% des Fleisches aus der Massentierhaltung.

In einer Untersuchung von Hühnern in Nordrhein-Westfalen fanden sich Rückstände von Antibiotika in 96% aller untersuchten Tieren. In vielen sogar mehrere unterschiedliche Wirkstoffe. Die direkte Gefahr für den Menschen beim Antibiotika-Einsatz ist sehr gering, denn die Keime werden beim Kochen vernichtet. Gefahr besteht bei der Vorbereitung des Fleisches.

Das Robert-Koch-Institut fand heraus, dass bei jedem dritten Fleischprodukt noch reichlich Keime vorhanden waren. Sie stellen eine große Gefahr dar.

Alle Proteine stammen aus Pflanzen und sollten ohne Umwege konsumiert werden

Alle Proteine, die wir zu uns nehmen stammen aus Pflanzen bzw. sind aus Pflanzen gemacht. Tierische Proteine sind einfach recycelte Eiweiße, die einen Umweg durchlaufen, in dem sie zuerst an Tiere gefüttert werden und erst dann zu den Menschen gelangen. Der kürzere Weg ist direkt Pflanzenproteine zu konsumieren. Vorteil ist, dass eine Proteinzufuhr aus Pflanzen den Körper nicht nur mit wichtigen Eiweißen versorgt, sondern auch mit vielen Vitaminen, Ballaststoffen und Nährstoffen, die vom Körper benötigt werden.

Fest steht: Wenn es ausschließlich um den Muskelaufbau geht, spielt die Quelle der Proteine keine so wichtige Rolle. Will man aber auf Dauer der Gesundheit nicht schaden, sollte man primär auf pflanzliche Eiweiße setzen. Pflanzliche Proteine sind Eiweißquellen ohne Risiko und Nebenwirkungen. Deshalb entscheiden sich sehr viele und immer mehr Professionelle Sportler, wie Serena Williams (Tennislegende), Carl Lewis, (neun olympischen Goldmedaillen-Gewinner), Dave Scott (mit sechs Ironman-Siegen), Patrik Baboumian (stärkster Mann Deutschlands),Torre Washington (Bodybuilder), für eine pflanzliche Einweißzufuhr. #Massentierhaltung #sport #Ernährung