Wie gesund ist Schokolade?

Schokolade soll glücklich machen und sogar gesund sein. Dabei wird sie doch in einem Atemzug als Dickmacher genannt. Wie passt das zusammen? Schädlich ist die Milchschokolade, die überwiegend aus Fett und Zucker besteht und somit zu einer Kalorienbombe wird. Je höher allerdings der Anteil des Kakaos in der Schokolade ist, desto mehr kann sie die Gesundheit fördern, wenn sie in Maßen konsumiert wird. Forscher fanden in Langzeitstudien heraus, dass Schokolade ab 70 Prozent Kakaoanteil gut für das Herz-Kreislauf-System und die Psyche sein soll.

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Nachdem Polyphenol Epicatechin im Kakao nachgewiesen wurde, ist nun klar, dass es vorsorglich gegen Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und Krebs wirkt. Schokolade soll sogar schlank machen und kurbelt den Stoffwechsel an.

Dabei sollen keine großen Mengen an Schokolade verzehrt werden, sondern täglich nur etwa sieben Gramm, was ein Stück entspricht. Sie kann auch als ungesüßtes Kakaopulver eingenommen werden. Dabei hilft täglich ein gestrichener Teelöffel.

Schokolade – Interessant zu wissen

Während die Schokolade für den Menschen ein Hochgenuss ist, sollten Tierbesitzer aufpassen. Die Kakaobohne enthält Theobromin und das ist ein Alkaloid. Es wirkt für Hunde und Katzen hochgiftig und kann unter Umständen zum Tod des Vierbeiners führen.

Schokolade ist eigentlich gar nicht süß, sondern eher bitter und in Mexiko wird Kakao sogar für eine herzhafte Fleischsoße genutzt. Diese heißt Mole. Vor allem pikant mit Chili und serviert mit Wild oder Geflügel ist sie ein Hochgenuss.

Schokolade – ein süßer Traum aus exotischer Ferne

Kakao ist eine Masse, die aus den Samen des Kakaobaumes gewonnen wird.

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Die Samen liegen umhüllt von weißem, zuckerhaltigen Fruchtfleisch in einer großen Schote. Nach dem Trocknen werden die Kerne fermentiert und geröstet. Ursprünglich stammt der Kakaobaum aus Süd- und Mittelamerika wo er seit etwa 1000 v. Chr. als Nutzpflanze verwendet wird, wie archäologische Funde vermuten lassen. Vor allem bei den Azteken fand Kakao als würziges Getränk und Zahlungsmittel hohen Anklang. Nach der Eroberung des Kontinentes durch die Spanier, gelang der Kakao auch nach Europa. Die heutigen Anbaugebiete des Kakaobaumes liegen neben Süd- und Mittelamerika nun auch in Afrika und Asien. Die größten Kakaoproduktionen befinden sich in der Elfenbeinküste, gefolgt von Ghana, danach kommt auch gleich Indonesien. Es gibt grob gesagt vier Grundsorten: Criollo, Trinitario, Nacional und Forastero.