Der #Stress im Alltag

"Ich bin ja so im Stress", ein Satz den heute jeder mindestens einmal pro Woche ausspricht. Es gehört schon beinahe zum guten Ton zu erwähnen, wie gestresst man doch eigentlich ist. Drei Viertel der 19- bis 29-Jährigen geben an, ihr Leben sei stressiger geworden. Und mit dem Anstieg des Leistungsdrucks ist auch die Zahl der psychischen Krankheiten gestiegen und erreicht einen nie dagewesenen Höchststand.

Stress ermöglicht es uns, zu Höchstleistungen in der Lage zu sein. Unsere Atmung wird schneller, der Blutdruck steigt und das Adrenalin sorgt für eine ideale Versorgung von Hirn und Muskeln. Es ist der Extraantrieb für den Ausnahmefall.

Bleibt der Stress jedoch dauerhaft erhalten, bleiben die Folgen nicht lange aus. Wie fühlen uns schlapp, unwohl oder gar ängstlich. Andere reagieren launisch und werden schnell ausfallend. Irgendwann können wir uns gar nicht mehr entspannen. So wird ein eigentlich nützlicher biologischer Prozess im Körper zu unserem größten Feind.

Wie wir uns schützen können

Es gibt verschiedene Faktoren, die uns helfen unempfindlicher gegenüber Stress zu sein. Wir erwerben diese Eigenschaften im Laufe unseres Lebens. Jeder von uns kann sie lernen!

1. Akzeptanz

Das ehrliche Reflektieren seiner selbst und auch das Feedback anderer kann helfen Stärken und Schwächen bewusster wahrzunehmen. Nur so kann man lernen, mit seinen Schwächen umzugehen. Kritik stellt eine gute Möglichkeit dar etwas über sich selbst zu lernen.

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Akzeptieren Sie sich mit Ihren Stärken und Schwächen, Erfolgen und Rückschlägen.

2. Stressbewältigung

Auch negative Gefühle gehören zum Leben. Akzeptieren sie diese und versuchen Sie stets private Freizeit von der #Arbeit zu trennen. Gehen Sie mit sich achtsam um, gönnen sich Pausen und hören auf Ihre Bedürfnisse.

3. Selbstwirksamkeit

Schärfen Sie Ihr Bewusstsein für Ihre Stärken. Sie haben die Kontrolle über Ihre Handlungen, seien Sie sich dessen im Klaren. Versuchen Sie sich den Sinn Ihres Tuns immer wieder ins Gedächnis zu rufen und lenken Sie Ihren Blick auf die positive Wendung.

4. Soziale Kompetenz

Kommunizieren Sie Ihre Bedürfnisse klar und deutlich. Kommen Sie mit anderen Menschen in Kontakt und halten Sie menschliche Beziehungen aufrecht. Dies bietet die Möglichkeit für Austausch und gibt Ihnen Nähe.

5. Lösungsorientierung

Fahren Sie sich nicht auf eine Lösung des Problems fest. Versuchen Sie kreativ und flexibel zu bleiben. Setzen Sie Ihre Prioritäten neu.

6. Bewegung

Auch wenn Sie nach einem stressigen Tag keine Motivation mehr haben sich zu bewegen.

Versuchen Sie es! Sie werden mehr Selbstvertrauen haben und Ihr Wohlbefinden wird sich verbessern. Suchen Sie Trainingspartner und dokumentieren Sie Ihre Erfolge.

In der heutigen Zeit ist der Umgang mit Stress für uns alle ein wichtiges Thema geworden. Lassen Sie sich nicht unterkriegen, denn man kann viel selbst tun, um der Belastung besser standhalten zu können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse, oft bieten diese Kurse an um sich vom täglichen Stress zu erholen.

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