Parkinson, früher “Schüttellähmung” genannt ist ein gravierendes Problem in der Neurologie. Umso wichtiger ist die Früherkennung, und diese ist gar nicht mal so schwierig. Denn Jahre bevor die Krankheit ausbricht, zeigen sich bei den meisten Patienten erste signifikante Symptome, die man leicht übersehen kann. Doch zunächst stellt sich die Frage, was genau Parkinson ist. Es ist nach der Alzheimerdemenz die häufigste neurologische Erkrankung im höheren Lebensalter. Allerdings weiß man inzwischen, dass auch jüngere Patienten betroffen sein können. Der berühmte amerikanische Schauspieler Michael J. Fox, bekannt aus der Filmtrilogie “Zurück in die Zukunft”, ist ein Paradebeispiel für eine early-onset Parkinsonerkrankung.

Parkinson kann früh beginnen!

Im Jahr 1817 veröffentlichte der englische Mediziner James Parkinson eine Studie mit dem Titel “Über die Schüttellähmung”. Nach ihm wurde die Erkrankung benannt. Im Falle von Parkinson haben wir es mit einem Mangel an Dopamin im "Zentralen Nervensystem" (ZNS) zu tun, da spezifische Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Gemeinsam mit anderen Katecholaminen ist Dopamin für die Bewegungssteuerung absolut notwendig. Bei Parkinson ist dies gestört, Bewegungsregression, bis zur Bewegungsstarre, Muskelstarre, Schüttelzittern, eine instabile Haltung des Körpers und viele Symptome mehr sind die Folge.

Parkinson früh erkennen!

Eine Heilung von Parkinson ist bislang nicht in Aussicht. Es existieren jedoch Medikamente, die das Fortschreiten des Syndroms stark verlangsamen.

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Deshalb ist eine Früherkennung sehr wichtig. Eine komplette Liste aller Frühsymtome aufzuführen macht in einem Zeitungsartikel keinen rechten Sinn. Deshalb wollen wir uns auf zwei Anzeichen konzentrieren, die eine Parkinsonerkrankung schon Jahre im Voraus ankündigen können. Beide haben mit den Basalganglien zu tun, einer Struktur im Gehirn, die auch im Falle des PANS-Syndroms das Epizentrum des Geschehens sind:

  • Ein schleichender, aber massiver Verlust des Geruchssinns (50%-100%)
  • Ein sonderbarer Gang, bei dem ein Arm stärker schwingt als der andere

Wer diese beiden Anzeichen an sich bemerkt, braucht kein Angst zu haben. Es gibt viele harmlosere Gründe als Parkinson für diese Symptome. Dennoch sollte man der guten Vorsicht halber vorsorglich einen Neurologen aufsuchen, ganz besonders, wenn die eigenen Vorfahren bereits mit Parkinson behaftet waren.