Horror-Geschichten werden auf Facebook, in Online-Foren und auf Reddit immer beliebter. "Creepypastas" und "Urbane Legenden" sind mittlerweile im Internet ein eigenes Genre, das User immer wieder eiskalte Schauer über den Rücken laufen lässt und schlaflose Nächte bereitet. Oft sind diese fiktionalen Geschichten nicht lang - sondern nur wenige Sätze kurz. Die haben es aber in sich. Wir haben für euch das Netz, nach den besten Fundstücken durchsucht. Die heutige (fiktionale) Geschichte, beginnt mit einem Mann, der am Fenster steht:

Geschichte: Der Mann, der am Fenster stand

"Polizei, wie können wir helfen?"

"Ja, hallo, ähm...

Das wird sich seltsam anhören, aber da ist ein Mann, der in meinem Vorgarten im Kreis herumstolpert."

"Könnten Sie das bitte präzisieren?"

"Er sieht krank aus, oder verwirrt, oder betrunken, oder so. Ich bin nur kurz hoch, um ein Glas Wasser zu holen und hab dann gehört, wie Schnee unter meinem Vorderfenster knirschte, also hab ich einmal rausgeblickt... Ich schaue ihn jetzt an, ganz direkt, er ist etwa zehn Meter von meinem Fenster entfernt. Irgendwas stimmt hier nicht."

"Wo wohnen Sie?"

"Finkenstraße 5, in Lüdendorf"

"Ich schicke einen Polizeistraße, aber das ist ein ziemlicher Weg dahin. Sind Sie allein in ihrem Haus?"

"Ja, ich bin allein."

"Können Sie uns bitte einmal bestätigen, dass alle Ihre Türen und Fenster verschlossen sind?" "Moment, ich schau nach...Ich weiß, dass meine Vordertür definitiv verschlossen ist, aber ich werde die Kellertür noch einmal ganz schnell überprüfen...

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...

"...Hallo? Bist sind sie noch da? Hallo?

"Ja, hat ein wenig gedauert. Er ist... er ist immer noch im Hof. Aber er ist... was zum Teufel... er ist andersrum"

"Können sie das wiederholen? Das haben wir nicht verstanden"

"Er starrt mich direkt an... aber er steht jetzt auf seinen Händen. Er ist vollkommen ruhig und starrt mich direkt an. Er macht einen Handstand und lächelt mich an und bewegt sich nicht."

"Er... er macht einen Handstand?"

"Ich... ich weiß nicht, wie er... ja, er steht mir gegenüber und steht auf seinen Händen, und er hat dieses riesige Lächeln und er ist vollkommen still... Oh Gott, holen sie bitte helfen. Sagen sie ihren Kollegen, sie sollen sich beeilen."

"Atmen sie tief durch, bleiben sie ruhig. Die Kollegen sind auf dem Weg!"

"Seine Zähne sind so riesig..."

"Bleiben sie ruhig und behalten sie ihn im Auge. Können sie uns noch einmal bestätigen, dass auch keine Fenster geöffnet sind. Wir müssen sicherstellen, dass alle in Frage kommenden Zugangspunkte zum Haus gesichert sind.

Sind alle Fenster zu?"

"Moment, ich laufe jetzt rückwärts, damit ich ihn im Auge behalten kann...ich versuche die Fenster abzutasten.

Meine Hand ist jetzt auf dem Fenster... es ist verschlossen. Ich muss den Riegel überprüfen, und muss mich kurz abwenden...

"In Ordnung. Die Kollegen kommen. Bleiben Sie einfach mit mir am Telefon, alles wird gut.

Hallo?…

...Hallo? Sind sie noch da?"

"Er ist... sein Gesicht. Es drückt es gegen das Glas."

"Präzisieren sie das bitte, was passiert?"

"Ich hab mich nur kurz abgewendet und jetzt... sein Gesicht. Es drückt es gegen das Fenster. Seine Zähne sehen ungewöhnlich groß aus und er grinst immer noch auf eine ganz seltsame Weise. Seine Zähne sind riesig und er lächelt immer noch...Sind die Kollegen gleich da?"

"Bitte gehen sie an einen sicheren Ort. Haben sie irgendeinen Raum in der Wohnung, den sie abschließen können"

"Ich glaube, er wird nicht weg gehen. Er will mir was antun."

"Bitte schließen sie sich in einem Zimmer ein. Das ist wichtig. Die Kollegen sind gleich da."

"J...j....jaja....das mache i...ich...ich"

"Nocheinmal: Sind sie ganz sicher, dass sie alleine im Haus sind?"

"Ja, das bin ich. Hier ist keiner. Ich bin allein im Haus..."

"...Augenblick....

Das Ding, ... das macht etwas...es.....es schüttelt den Kopf. Er sagt nein. Er kann uns hören.

Er sagt mir, dass ich nicht allein bin."

"Hallo? Sind sie noch da?

"Hallo?"