2

Einer der mysteriösesten Kriminalfälle der vergangenen Jahre:

Das Verschwinden der damals 14-jährigen Georgine Krüger. Am 25. September 2006 ist sie auf dem Rückweg von der Schule verschwunden.

Georgine besuchte eine Schule in Berlin-Moabit und ist mit der Buslinie M27 nach Hause gefahren. Den Bus hat sie noch verlassen, doch auf den wenigen Metern bis zu ihrer Wohnanschrift ist sie verschwunden. Gegen 13:50 hat sich ihre Spur verloren. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen.

Im Zuge eines neu eingegangenen Hinweises wurden Suchmaßnahmen in einem Waldstück nahe Briselang im brandenburgischen Havelland durch die 6. Mordkommision ergriffen, dies teilte die Staatsanwaltschaft und die Berliner Polizei am frühen Morgen des 19.

April mit.

Gegenüber dem Tagesspiegel sagte eine Polizeisprecherin jedoch, dasss die Suche bisher ohne Erfolg verlaufen sei und sie auch noch nicht sagen könne, ob die Suche in den folgenden Tagen fortgesetzt wird.

Kleine Suchfläche

Das Gebiet war relativ begrenzt. Es war nur ein rund ein Quadratkilometer großes Gebiet, welches von der 6. Mordkommision durchsucht wurde. Diese wurde begleitet von drei Hundeführern mit Suchhunden. Einer der Hunde war ein Leichensuchhund. Diese Informationen gab der Polizeisprecher Thomas Neuendorf gegenüber dem Tagesspiegel an. Neundorf ist seit Anfang an mit dem Fall vertraut da er von Anfang an in dem Fall ermittelt. Außerdem sagte er im Bezug auf den Leichensuchhund, dass sie leider davon ausgehen müssen, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nur noch die Leiche von Georgine finden werden.

Top Videos des Tages

Er sagte auch, dass er mit seinem Kollegen seit fast zwölf Jahren in dem Fall ermittele und mit der Mutter in Kontakt stehe und er würde nicht ruhen bis der Fall geklärt ist.

Der Hinweis der am frühen Donnerstagmorgen eingegangen war, war ein anonymer Hinweis der über den Notruf 110 einging.

Was die Polizei allerdings nicht sagte ist, ob es sich bei dem anonymen Anrufer um einen Mann oder eine Frau handelte und auch nicht wie genau der Hinweis lautete. Jedoch sagte sie, dass es der 225. Hinweis in dem Fall war. Die Polizei hat den Hinweis geprüft, ob der Anruf authentisch war. Nach der Prüfung hatten sie das Gefühl, dass sie dem Hinweis nachgehen mussten.

Nicht die erste Spur in Brandenburg

Der Hinweis war der zweite, dessen Spur nach Brandenburg führte. Bereits 2009 hat die Polizei in den Wäldern rund um Mühlenbeck (Oberhavel) am nördlichen Rund durchkämmt. Auch ohne Erfolg.

Große Suche in Berlin

Damals gang die Polizei schon recht zeitnah davon aus, dass Georgine Opfer eines Verbrechens wurde.

Trotzdem hieß es in der Suchmeldung der Berliner Polizei, dass weiterhin keine konkrete Anzeichen für eine Straftat vorliegen. Es wurden zum Beispiel keine Teile von Georgines Kleidung gefunden. Am Tag ihres Verschwindens trug Georgine eine Jeans mit Bleichflecken auf der Vorderseite und eine weiße Jeansjacke. Sie war damals 1,65 m groß und hatte glatte, lange braune Haare.

Bei der großen Suche wurden 300 Häuser, Dachböden, Keller, Fabrikhallen und Hinterhöfe durchsucht. Außerdem fuhr die Wasserschutzpolizei die Gewässer ab und Beamte klebten Suchplakate an Häuserwände auf denen Georgine beschrieben wurde.

Kurz vor ihrem Verschwinden hatte sie noch mit einer Freundin telefoniert, doch seit dem ist das Handy ausgeschaltet.

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Familiendrama in Köln

Vater überlässt Töchter Pädophilem