"Jetpacks" (dt. Raketenrucksäcke) sind wahre Sehnsuchts Objekte der Menschen.

Forschungsteams weltweit haben bereits ihr Glück versucht, um "Jetpacks" zur Realität werden zu lassen.

Wer versuchte sich bereits am Jetpack?

Die Idee des Jetpacks ist schon über 100 Jahre alt. Bereits 1919 hatte es sich ein russischer Ingenieur zur Aufgabe gemacht, ein tragbares Fluggerät zu entwickeln. Dieses Projekt war jedoch nicht erfolgreich. Seit diesem Versuch zeigte das Militär großes Interesse, an diesem "portablem Fluggerät".

Rund 30 Jahre später, in der 60er-Jahren, wurden die ersten Prototypen entwickelt, welche schon fast ausgereift waren. Der 57 Kilogramm schwere Raketenrucksack konnte 13 Sekunden lang mit einem Passagier fliegen.

Dies gelang dem 27-Jährigen Ingenieur Harold Graham, welcher in dieser Zeit eine Distanz von 36 Metern ohne vorherige Übung zurücklegte. Damit war er der erste Mensch, dem es gelang, mit einem Jetpack zu fliegen. Dabei verbrauchte der Jetpack 40 Liter Treibstoff pro Minute.

Nach einem kurzen Testflug auf dem Flughafen der Niagara Falls feierten Medien dies als den Durchbruch. "Der Traum vom Fliegen mit den Vögeln ist wahr geworden.", so eine Schlagzeile.

Dennoch überwogen die Nachteile: Zu hoher Treibstoffverbrauch und unpraktische Handhabung, da der Jetpack mit einem Team von mehreren Leuten angezogen werden musste.

Doch 1984 gab es dann den großen Erfolg: Die Olympischen Spiele in Los Angeles wurden mit einem Jetpack eröffnet: Bill Suitor flog mit einem Raketenrucksack quer durch das Stadion.

Das ganze Stadion jubelte begeistert. Jedoch wurde, durch die erhöhten Benzinpreise, es immer schwieriger die Realisierung des Jetpacks umzusetzen.

Mit dem Heranwachsen des Silicon Valley versuchten immer mehr IT-Unternehmen, so wie Google, ein funktionierendes Jetpack zu entwickeln. Doch immer noch beinah unmöglich umzusetzen. Die hohen Benzinkosten und der hohe Benzinverbrauch schlossen eine umweltschonende Möglichkeit aus.

Doch jetzt die Wiederbelebung des Jetpacks

Das Startup Unternehmen "Jetpack Aviation" hat bereits seine erste Version des Jetpacks herausgebracht.

Auf der Website des Unternehmens heißt es: "Pendeln durch die Luft, während andere im Verkehr feststecken. Schnelle medizinische Notfallversorgung, wenn jede Sekunde Leben retten kann. [...]. Oder spazieren Sie einfach an einem Sonntagnachmittag durch den Park und schweben hoch wie ein Adler."

Das Ziel ist jetzt, das Gerät massentauglich zu machen. Dazu ist jedoch noch viel Forschung notwendig. Um dies zu Finanzieren, läuft gerade eine Crowdfunding Campagne.